Arztpraxen und Apotheken kommen hinzu Mehr Angebote für Schnelltests in Bremen

Seit Mitte vergangener Woche gibt es in Bremen die Möglichkeit für kostenlose Corona-Schnelltests: Arztpraxen und Apotheken sollen demnächst hinzukommen. Hunderte Menschen haben sich bereits testen lassen.
16.03.2021, 05:00
Lesedauer: 1 Min
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Mehr Angebote für Schnelltests in Bremen
Von Sabine Doll

Hunderte Menschen haben seit Mitte vergangener Woche das Angebot kostenloser Corona-Schnelltests wahrgenommen. In Bremen gibt es aktuell sieben Anlaufstellen – bislang handelt es sich um bereits bestehende Testzentren. „Im Testcenter in der Messehalle 3 wurden seit Donnerstag 686 Tests durchgeführt, davon waren neun positiv. Diese neun wurden anschließend durch einen PCR-Test nachuntersucht. Fünf davon waren positiv, einer negativ, drei Ergebnisse stehen noch aus“, sagt Behördensprecher Lukas Fuhrmann.

In den von der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) betriebenen Zentren in der Vahr und in Bremen-Nord wurden jeweils 466 und 181 kostenlose Schnelltests vorgenommen. „Die Positiv-Quote liegt bei etwa drei Prozent“, sagt KV-Sprecher Christoph Fox. „PCR-Tests bei den positiv Getesteten erfolgen vor Ort. Die Betroffenen müssen sich umgehend nach einem positiven Ergebnis in häusliche Quarantäne begeben, und das Gesundheitsamt wird informiert.“ Ein negatives Ergebnis wird durch ein ärztliches Attest mit Datum und Uhrzeit bescheinigt. „Damit sind aktuell keinerlei Erleichterungen oder Vorteile verbunden. Der Test gibt nur über einen kurzen Zeitraum eine Sicherheit, in der Regel bis zu zwölf Stunden“, so Fuhrmann.

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Auf der KV-Homepage (Rubrik Arztsuche) kann seit Montag gezielt nach Arztpraxen im Land gesucht werden, die kostenlose Schnelltests anbieten. „Noch ist das Angebot überschaubar, in den nächsten Tagen werden weitere Praxen hinzukommen“, so Fox. Auch Apotheken sollen demnächst kostenlose Tests anbieten können. „28 Apotheken haben in einer Abfrage ihre Bereitschaft erklärt“, sagt die Geschäftsführerin der Apothekerkammer, Isabel Justus. „Zuvor müssen die Apotheken aber offiziell vom Öffentlichen Gesundheitsdienst beauftragt werden.“ Die Kammer will die Adressen im Internet veröffentlichen. Laut der Behörde sollen neben Ärzten und Apotheken weitere Anbieter beauftragt werden.

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