500 Fachleute bringen Farge auf den neuesten Stand der Technik Kraftwerk wird modernisiert

Bremen (gru). Um es fit für den Wettbewerb auf dem Energiemarkt zu machen, lässt GDF Suez das Kraftwerk Farge gründlich untersuchen. Rund 20 Millionen Euro kostet die Revision, die sich „in der Endphase“ befindet.
19.07.2014, 00:00
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Von Klaus Grunewald

Um es fit für den Wettbewerb auf dem Energiemarkt zu machen, lässt GDF Suez das Kraftwerk Farge gründlich untersuchen. Rund 20 Millionen Euro kostet die Revision, die sich „in der Endphase“ befindet. Die Werksleitung geht, wie berichtet, davon aus, dass wenigstens bis Ende 2014 keine Kohlenzüge mehr durch Bremen-Nord rollen werden. Derzeit lässt das Unternehmen die Kohle per Schiff anliefern.

Seit dem 16. Juni sind rund 500 Facharbeiter von verschiedenen Spezialfirmen unter anderem damit beschäftigt, Komponenten von Kessel und Stromgenerator auszuwechseln, die Leitstandtechnik und Teile der Rauchgas-Entschwefelungsanlage zu erneuern. Und schließlich soll der Stromproduzent an das neue Umspannwerk des Netzbetreibers Tennet angeschlossen werden. Von Farge aus fließt dann elektrische Energie mit einer Spannung von 380 (bislang 220) Kilovolt in die Stromleitungen. Die Revision ziele auch darauf ab, das Farger Kraftwerk schnell hoch- und runterfahren zu können und damit besonders flexibel zu machen, so Werksleiter Marco Meyer.

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