Bremerhaven Kranarbeiten an gesunkener „Seute Deern“ haben begonnen

Die „Seute Deern“ gilt als Wahrzeichen von Bremerhaven. Doch seit Ende August liegt das Schiff auf dem Hafengrund. Nun hat die Bergung des Holzseglers begonnen.
09.09.2019, 16:55
Lesedauer: 1 Min
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Im Museumshafen von Bremerhaven hat ein Kran mit den Vorbereitungsarbeiten zur Hebung des gesunkenen Museumsschiffs „Seute Deern“ begonnen. Der Ponton mit dem Kran an Bord ankerte am Montag neben dem Schiff. Anschließend sollten aus der Takelage die schweren Rahen - das sind die Querstangen am Mast - abgenommen werden, um die Masten so weit wie möglich von Gewicht zu befreien. Dies werde wohl einige Tage in Anspruch nehmen, schätzte Lars Kröger vom Deutschen Schifffahrtsmuseum.

Die 100 Jahre alte Bark „Seute Deern“ war Ende August nach einem Wassereinbruch auf den Grund des Hafenbeckens abgesackt. Für die Bergung stehen 1,1 Millionen Euro bereit. Bevor der Kran-Ponton in das Hafenbecken einfahren konnte, musste der historische Bergungsschlepper „Seefalke“ aus dem Alten Hafen geschleppt werden, um Platz zu machen.

Sobald die Rahen abtransportiert sind, sollen Taucher Taue aus Stahlseil zum Schiffsrumpf bringen. Dann soll der Rumpf mit luftgefüllten Hebesäcken gehoben werden. Die Bergung dürfte rund 20 Tage dauern. Danach muss ein Sanierungsplan erarbeitet werden. Kröger zufolge haben Bund, Land und Kommune insgesamt 34 Millionen Euro in Aussicht gestellt.

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