37 Millionen Euro für Krankenhäuser Corona-Hilfen: Bremen finanziert Intensivbetten

Weil die Kliniken Intensivbetten für Covid-19 Patienten freihalten, erstattet Bremen ihnen Einnahmeausfälle wegen verschobener planbarer Operationen. Auch Kosten für neue Intensivbetten werden bezuschusst.
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Corona-Hilfen: Bremen finanziert Intensivbetten
Von Timo Thalmann

Mit bis zu 37 Millionen Euro aus dem Bremen-Fonds will Bremen den Kliniken im Land helfen, die Corona-Pandemie zu bewältigen. Allein 20 Millionen Euro sind bis 31. Januar als Ausgleichszahlungen für verschobene geplante Eingriffe vorgesehen. Hintergrund ist zum einen, dass der im Frühjahr zu diesem Zweck geschaffene Rettungsschirm des Bundes ausgelaufen ist. Zum zweiten hat Bremen den Krankenhäusern Quoten vorgeschrieben: So müssen die Kliniken in Bremerhaven sieben Prozent ihrer Normalbetten und 25 Prozent ihrer Intensivbetten für Covid-19 Patienten freihalten. In Bremen lautet die Vorgabe zehn Prozent der Normalbetten und ebenfalls 25 Prozent der Intensivbetten.

Differenz übernimmt das Land

Mit etwa 4,8 Millionen Euro sollen zusätzliche Intensivbetten bezuschusst werden. Vom Bund werden den Kliniken dafür 50.000 Euro je Bett erstattet. Tatsächlich entstehen laut Gesundheitsressort pro Intensivbett mit Beatmung rund 85.000 Euro Investitionskosten. Die Differenz übernimmt damit das Land, das außerdem rund 12,5 Millionen Euro als Kofinanzierung zum „Zukunftsprogramm Krankenhäuser“ des Bundes beisteuert. Damit soll die Digitalisierung in den Kliniken vorangetrieben werden.

„Die regionale trägerübergreifende Zusammenarbeit der Krankenhäuser in Bremen lässt sich mit den Regelungen des Bundes leider nicht abbilden", begründet Gesundheitssenatorin Claudia Bernhard (Linke) die Finanzspritze des Landes.

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