Gefährliche Schadstoffe

Krebsrisiko bei Feuerwehrleuten

Die Linke-Fraktion will vom Senat wissen, welche Maßnahmen im Bereich Arbeitsschutz und Gesundheitsprävention in den vergangenen zwei Jahren bei den Bremer Feuerwehrleuten ergriffen wurden.
12.12.2017, 19:08
Lesedauer: 1 Min
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Krebsrisiko bei Feuerwehrleuten
Von Sabine Doll
Krebsrisiko bei Feuerwehrleuten

Die Gewerkschaft der Feuerwehr kritisierte die Uniformen der Einsatzkräfte.

Christina Kuhaupt

Die Fraktion der Linken will die Einrichtung eines Krebsregisters für Feuerwehrleute in der Bürgerschaftssitzung im Januar zum Thema machen und hat eine Anfrage für die Fragestunde eingereicht. Wie der WESER-KURIER berichtete, gibt es mehrere internationale Studien, die auf einen Zusammenhang zwischen der Schadstoffbelastung bei der Brandbekämpfung und einem erhöhten Krebsrisiko hinweisen.

Die Landesgruppe Bremen der Deutschen Feuerwehr-Gewerkschaft hatte kritisiert, dass Bremer Feuerwehrleute im Gegensatz zu ihren Kollegen in anderen Bundesländern wie Niedersachsen und Hamburg nicht mit entsprechenden Uniformen ausgestattet seien, die vor giftigen Rauchgaspartikeln schützten. Die Linke will in ihrer Anfrage an den Senat wissen, welche Informationen über ein erhöhtes Krebsrisiko von hauptberuflichen und ehrenamtlichen Feuerwehrleuten vorliegt, welche Maßnahmen im Bereich Arbeitsschutz und Gesundheitsprävention bei den Feuerwehren in den vergangenen zwei Jahren in diesem Zusammenhang ergriffen wurden und ob der Senat die Forderung nach einem Krebsregister unterstützt, damit Feuerwehrleute mögliche Forderungen aus einer mit ihrer Tätigkeit verbundenen Erkrankung besser durchsetzen können.

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