Freimarkttest: Der „Parkour“ überzeugt in der Action-Wertung Kribbeln im Bauch

„Das war heftig“, sagt Marlene Beys. „Ich hätte nicht gedacht, dass die Fahrt so wild ist. Die Elfjährige ist gerade zusammen mit dem zehn Jahre alten Tarik Alkovic aus dem „Parkour“ geklettert. Im Lächeln der beiden ist die Aufregung der Fahrt noch deutlich zu erkennen.
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Kribbeln im Bauch
Von Jörn Hüttmann

„Das war heftig“, sagt Marlene Beys. „Ich hätte nicht gedacht, dass die Fahrt so wild ist.“ Die Elfjährige ist gerade zusammen mit dem zehn Jahre alten Tarik Alkovic aus dem „Parkour“ geklettert. Im Lächeln der beiden ist die Aufregung der Fahrt noch deutlich zu erkennen.

Der „Parkour“ erinnert vom Ablauf der Fahrt ein wenig an einen „Break Dancer“. Fünf große Arme drehen sich im Kreis. An ihnen baumeln jeweils vier Gondeln, die in unterschiedliche Richtungen rotieren. Allerdings gibt es einen entscheidenden Unterschied: Der „Parkour“ von Schausteller Andreas Aigner hebt seine Gondeln noch in die Höhe. Bis zu 40 Personen können so durch die Luft geschleudert werden.

„Wenn der richtig Gas gibt, ist das ziemlich cool“, sagt Tarik. Während der Fahrt hat der Junge gelacht und geschrien – aber die Freude hat überwiegt: „Ich hatte ein Kribbeln im Bauch.“ Das Fahrgeschäft überzeugt in der Action-Wertung, da sind sich Marlene und Tarik einig. Aber für die Höchstwertung reicht es nicht ganz. „Da ist noch Luft nach oben“, sagt Tarik. Schlecht sei ihnen noch nie geworden, sagt Marlene. Der „Parkour“ sei aber nichts für Menschen mit empfindlichem Magen. „Wenn man viel isst, kann einem schon übel werden“, sagt Tarik.

Andreas Aigner ist wichtig, dass bei ihm möglichst Menschen aller Altersschichten mitfahren können. Deshalb hat er sich bewusst für ein Fahrgeschäft ohne Looping entschieden. „Unser Publikum reicht von Kindern ab 1,30 Metern bis zu 45-jährigen Erwachsenen.“ Sein ältester Gast war 90. „Da hatte ich vorher schon ein paar Bedenken“, sagt Aigner. „Aber der war früher Pilot in einem Kampfjet und hat die Fahrt gut überstanden.“ Für Aigner ist es der zweite Besuch auf dem Freimarkt. Vor zwei Jahren war er schon einmal aus seiner Münchener Heimat angereist.

Für Tarik und Marlene ist der „Parkour“-Test nicht der erste Besuch auf dem diesjährigen Freimarkt. „Ich war am Eröffnungswochenende Freitag, Sonnabend und Sonntag hier“, sagt Tarik. Der „Parkour“ ist für die zwei allerdings keine Pflichtstation auf ihren Rundgängen. „3,50 Euro für eine Fahrt, das ist für die kurze Runde ein bisschen zu teuer“, sagt Tarik. Marlene nickt: „Drei Euro wären fair.“ (jör)

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