Linken-Spitzenkandidatin bei „Live löchern“

Kristina Vogt nennt Bedingung für Rot-Rot-Grün in Bremen

In der Reihe „Live löchern“ hat sich Kristina Vogt, Spitzenkandidatin der Linken, Fragen von WESER-KURIER-Lesern und Facebook-Nutzern gestellt. Dabei ging es auch um Bedingungen für eine Regierungsbeteiligung.
10.05.2019, 18:40
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Kristina Vogt nennt Bedingung für Rot-Rot-Grün in Bremen
Von Nina Willborn
Kristina Vogt nennt Bedingung für Rot-Rot-Grün in Bremen

Kristina Vogt

Kuhaupt

Für Kristina Vogt, Vorsitzende der Linken, ging es bei „Live löchern“, der Interview-Reihe mit Fragen der WESER-KURIER-Leser und Facebook-Nutzer an die Spitzenkandidaten der Bürgerschaftsfraktionen, um ihre Zukunft nach der Wahl. Ob sie in einer rot-rot-grünen Koalition das Bildungsressort beanspruche, fragte User Martin Schultz. Das läge nahe, denn Schule und Erziehung sind Vogts Herzensthemen. „Das fragen mich viele“, antwortete Vogt, „aber wir haben noch nicht über Ressorts geredet.“ Noch ist die Wahl nicht entschieden, außerdem hält es die Politikerin für wichtiger, in möglichen Verhandlungen „erst mal bei zwei, drei Punkten zu Übereinstimmungen zu kommen, bevor man sagt, ich will dieses oder jenes Ressort.“ Als Bedingung für Sondierungen, die die Linken, auch das war eine Frage, nur mit der SPD und den Grünen führen würden, nannte Vogt ein Ergebnis ihrer Partei von mehr als zehn Prozent. „Wir wollen kein Anhängsel in einem Dreierbündnis sein.“

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Was Vogt für die Pflegefachkräfte und Erzieher tun würde, wollten die User ebenfalls wissen. Eine bessere Bezahlung und am tatsächlichen Personalbedarf orientierte Ausbildungsstellen schaffen, um diese Berufe insgesamt attraktiver zu machen, antwortete Vogt. Attraktiver würde sie auch gerne die Bremer Kulturlandschaft sehen und fordert für die kreative Szene mehr Geld aus der Wirtschaftsförderung. „Bremen hatte mal eine Klubszene, viele kulturelle Initiativen. Wenn man junge Leute in Bremen halten will, muss man diese Angebote haben. Die Wirtschaftsförderung darf nicht nur auf große Betriebe ausgerichtet sein“, sagte sie.

Das Gespräch mit Kristina Vogt war der letzte Teil der Reihe. Hier gelangen Sie zu den anderen Live-Interviews mit den Spitzenkandidaten für die Bürgerschaftswahl:

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