Neue Lehrer werden abgeordnet FDP kritisiert Pläne der Bremer Bildungsbehörde

Die Pläne der Bildungsbehörde, neue Lehrer zunächst an eine Schule mit hohem Bedarf zuzuordnen, sorgen nicht nur bei den Bremer Schulleitungen für Verärgerung. Kritik kommt auch aus der FDP.
23.06.2020, 19:21
Lesedauer: 1 Min
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Von Mario Nagel

Die Pläne der Bildungsbehörde, neu eingestellte Lehrkräfte zunächst für zwei bis vier Jahre an eine Schule mit besonderem Lehrermangel abzuordnen, sorgt nicht nur bei den Bremer Schulleitungen für Verärgerung. Kritik kommt auch von Birgit Bergmann, bildungspolitische Sprecherin der FDP-Fraktion: „Die Schulleitungen werden durch die überraschende Anweisung faktisch entmündigt.“

Die Behörde verhindere so eine nachhaltige Schulstandortentwicklung, sagt Bergmann weiter. „Die einen können ihre Teams nicht vervollständigen, die anderen müssen Lehrkräfte einstellen, die möglicherweise nicht an ihrer Schule sein wollen. Diesen zwangsverpflichteten Lehrkräften kann man eine Alternativentscheidung fürs Umland nicht verübeln“, kritisiert sie.

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