Linke: Leiharbeit abbauen Kritik an Stiftung Friedehorst

Bremen-Nord (jla). Die Partei Die Linke kritisiert die Stiftung Friedehorst für den Einsatz von Leiharbeitskräften. In einer Pressemitteilung fordert Claudia Bernhard, arbeitsmarktpolitische Sprecherin der Fraktion, Friedehorst auf, Leiharbeit abzubauen. Nach wie vor, so heißt es in der Mitteilung, mache die diakonische Stiftung zur Deckung von Personalspitzen in der Pflege Gebrauch vom Beschäftigungsverhältnis der Leiharbeit und unterhalte dafür eine eigene Leiharbeitsfirma.
29.03.2012, 05:00
Lesedauer: 1 Min
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Kritik an Stiftung Friedehorst
Von Julia Ladebeck

Bremen-Nord (jla). Die Partei Die Linke kritisiert die Stiftung Friedehorst für den Einsatz von Leiharbeitskräften. In einer Pressemitteilung fordert Claudia Bernhard, arbeitsmarktpolitische Sprecherin der Fraktion, Friedehorst auf, Leiharbeit abzubauen. Nach wie vor, so heißt es in der Mitteilung, mache die diakonische Stiftung zur Deckung von Personalspitzen in der Pflege Gebrauch vom Beschäftigungsverhältnis der Leiharbeit und unterhalte dafür eine eigene Leiharbeitsfirma.

Die Linke habe bereits in den Jahren 2008 und 2009 darauf gedrängt, dass kirchliche Träger wie Friedehorst sich nicht zum Vorreiter des Abbaus von Arbeitnehmerrechten und der "Ausnutzung dubioser unternehmerischer Rechtsformen" machen dürfe. Bernhard: "An dieser Anspruchshaltung gegenüber Friedehorst hat sich unsererseits nichts geändert. Leiharbeit ist und bleibt ungerecht und teilt die gleichwertige Arbeitskraft von Menschen in zwei ungleichwertige Klassen." Dies sei arbeitsrechtlich nicht zu vertreten. "Wir fordern das Diakonische Werk somit auf, seine Leiharbeitsfirma aufzulösen und auf den Einsatz von Leiharbeit zu verzichten."

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