Ein Ausblick auf die wichtigsten Veranstaltungen für das Jubiläumsjahr der Reformation in Bremen Kultur, Geschichte und Gottesdienste

Bremen. Auch in Bremen werden in diesem Jahr mehrere Veranstaltungen zum Thema Reformation organisiert. Eine Reihe historischer Gottesdienste wird in ganz Bremen vorbereitet.
05.02.2017, 00:00
Lesedauer: 2 Min
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Von Serena Bilanceri

Bremen. Auch in Bremen werden in diesem Jahr mehrere Veranstaltungen zum Thema Reformation organisiert. Eine Reihe historischer Gottesdienste wird in ganz Bremen vorbereitet. Der Erste wird am Sonnabend, 25. Februar, in vorreformatorischem Stil im St. Petri Dom gehalten. Historische Gottesdienste sollen zeigen, „wie sich Rituale und Liturgie im Laufe der letzten fünf Jahrhunderte entwickelt und verändert haben“, erklärt die Bremische Evangelische Kirche (BEK).

Am 9. April wird in der St. Martini Kirche in Lesum ein Gottesdienst aus der Zeit der Aufklärung gefeiert, während zum Abschluss am 3. September ein Friedensgottesdienst aus den 80er Jahren in der Auferstehungskirche gehalten wird. Das komplette Programm lässt sich auf der Webseite der BEK finden.

Gemeinsam mit dem Katholischen Gemeindeverband in Bremen wird der bundesweite ökumenische Gottesdienst „Healing of Memories“ am 31. März im St. Petri Dom gefeiert. Pastor Renke Brahms und Propst Martin Schomaker leiten die Feierlichkeit. An ökumenischen Gottesdiensten sind alle christlichen Kirchen in Bremen beteiligt. Auch das Stadtgespräch am 21. März in der Gemeinde von Unser Lieben Frauen wird gemeinsam mit der Katholischen Kirche gestaltet.

„Das Gespräch wird sich um die Thematik des Ankommens in einer anderen Kultur drehen“, erklärt BEK-Sprecherin Sabine Haatscher. Das Jubiläumsprogramm widmet sich auch der Kunst und der Musik. Ein Kulturgottesdienst zum Thema „Licht – Wort – Freiheit“ wird am 24. September in der Kulturkirche St. Stephani gefeiert. Kulturgottesdienste sind religiöse Veranstaltungen, die durch eine kulturelle Veranstaltung zum Thema ergänzt werden. Von kultureller Bedeutung ist auch ein Oratorium, das das Bläserensemble des Bremer Posaunenchores und die Kantorei Andreas-St. Remberti am 11. März im Bunker Valentin in Rekum aufführen wird.

Historische Geschichten aus fünf Jahrhunderten rund um die Reformation stehen ab dem 24. März im Mittelpunkt. Das „Geschichtenmobil“ macht dann auf dem „Europäischen Stationenweg“ drei Tage lang Halt beim Bremer Marktplatz. „Ein Rahmenprogramm wird das Eintreffen des Geschichtenmobils begleiten“, sagt Haatscher. Das Motto der bremischen Etappe ist „Bremen erzählt: Vom Flüchten und Ankommen“.

„Ein weiterer Highlight des Programms ist die Kinderkathedrale im September“, sagt Haatscher. Rund 1000 Kinder werden im Garten des Forums Kirche in der Holler Allee eine Kirche aus Holz zusammenbauen. Schon seit einem Jahr bereiten die Kleinen in den evangelischen Tagesstätten die Holzkirche vor.

Die Besucher der St. Stephani Kulturkirche können ab September vier Monate lang Werke von Bremer Bildkünstlern betrachten. An den acht Blendbögen der Kirche werden visuelle Arbeiten aufgehängt, die sich zwar an der christlichen Ikonografie orientieren, diese aber unter neuen Gesichtspunkten bearbeiten und darstellen.

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