Theater 32 Premieren in Oldenburg

Ambitionierte Pläne hat, einmal mehr, das Staatstheater. In quantitativer Hinsicht sowieso. Los geht die Spielzeit 2018/19 mit "1984" nach George Orwell und "Siegfried" von Richard Wagner.
13.04.2018, 16:20
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32 Premieren in Oldenburg
Von Hendrik Werner

Oldenburg. Mit 32 Premieren und 18 Wiederaufnahmen, darunter zehn Uraufführungen sowie drei Erstaufführungen in niederdeutscher Sprache, startet das Oldenburgische Staatstheater in die Spielzeit 2018/19. Generalintendant Christian Firmbach kündigte am Freitag vor Medienvertretern für seine fünfte Spielzeit zudem Konzerte, die 14. Internationalen Tanztage sowie die Beteiligung an weiteren Festivals an.

Der Spielbetrieb der neuen Saison beginnt in der Schauspielsparte am 2. September im Großen Haus mit einer dramatisierten Fassung des George-Orwell-Romans "1984". Auch sonst widmet Oldenburg literarischen Klassikern, zumal erzählender Literatur, breiten Raum: Neben Adaptionen von Theodor Fontanes "Effi Briest" (2. Oktober, Großes Haus) und Hermann Hesses "Der Steppenwolf" (Spielstätte Exerzierhalle) sind Inszenierungen von Shakespeares Liebestragödie "Romeo und Julia" (2. März 2019, Großes Haus) und Heinrich von Kleists Lustspiel "Der zerbrochne Krug" (27. April 2019, Kleines Haus) geplant. Zudem will sich das Schauspielensemble dem Publikum erstmals in einem Musical präsentieren: "The Rocky Horror Picture Show" hat am 21. Juni 2019 im Großen Haus Premiere.

Das Musiktheater schmiedet zum Auftakt der Spielzeit wacker weiter am Ring: Richard Wagners "Siegfried" hat am 22. September Premiere im Großen Haus. Es schließen sich an: Offenbachs "Orpheus in der Unterwelt" (10. Oktober), Berlioz' "La Damnation de Faust" (21. Oktober) sowie Donizettis "Lucia di Lammermoor" (8. Dezember). Im kommenden Jahr stehen unter anderem die Jugendoper "Brundibár" (27. Januar 2019) sowie das Mozart-Singspiel "La Clemenza di Tito" (4. Mai 2019) auf dem Programm. Gespannt sein darf man vor allem auf die Oper „Dead Man Walking“, die nach dem gleichnamigen Buch der Ordensschwester Helen Prejean entstand, die sich gegen die Todesstrafe engagiert. In den USA zählt das Singspiel zu den meistgespielten zeitgenössischen Musiktheaterwerken.

Das Tanztheater realisiert gleich drei Uraufführungen, darunter "Die Kunst der Fuge" nach Johann Sebastian Bach.

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