"Shaking Hands With Ghosts" Koschnick im Ohr, Kino im Kopf

"Shaking Hands With Ghosts" ist eine Arbeit über die AG Weser und den Wandel in der Arbeitswelt. Regisseurin Katrin Bretschneider ist selbst Werftarbeiterkind. Ihr Stück ist Hommage und Reflexion zugleich.
11.09.2021, 13:12
Lesedauer: 3 Min
Zur Merkliste
Koschnick im Ohr, Kino im Kopf
Von Simon Wilke

Es liegt ein Stück Bremer Geschichte begraben unter dem grauen Pflaster rund um die Waterfront. Heute braucht es schon ein scharfes Auge oder eine gute Portion Fantasie, um erahnen zu können, dass dort, wo täglich Discountklamotten oder Kinokarten verkauft werden, einst Großdampfer gebaut und vom Stapel gelassen wurden. Hier war der Platz von "Use Akschen", wie die Werft der AG Weser im Volksmund hieß. Tausende Menschen fanden hier ihr Auskommen. Florierte das Geschäft, florierte das Leben in der Stadt, besonders in Gröpelingen. Und als es aufhörte zu florieren, wurde die Stadtgesellschaft Zeuge eines erbitterten Arbeitskampfes.

Alles lesen mit

Flexibel

8,90 € mtl.,
1. Monat kostenlos

Monatlich kündbar

Jetzt bestellen

ZUM WERDER-AUFSTIEG

6 Monate

8,90 € 3,99 € mtl. im Aufstiegsangebot

6 Monate 55% sparen

Angebot sichern

Integer tincidunt. Cras dapibus. Vivamus elementum semper nisi. In enim justo, rhoncus ut, imperdiet a, venenatis vitae, justo. Nullam dictum felis eu pede mollis pretium.

Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren