Literaturserie im WESER-KURIER Am Donnerstag erscheint das Buch "Bremen 2041"

Bremen. Wie leben wir in 30 Jahren? Für „Bremen 2041“, eine Literaturserie des WESER-KURIER, haben Autoren aus Bremen und der Region ihre Vorstellungen von der Zukunft in Erzählungen gegossen. Am 3. November erscheint das Buch zur Serie.
25.10.2011, 18:24
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Am Donnerstag erscheint das Buch
Von Hendrik Werner

Bremen. Wie leben wir in 30 Jahren? Für „Bremen 2041“, eine Literaturserie dieser Zeitung, haben Autoren aus Bremen und der Region ihre Vorstellungen von der Zukunft in Erzählungen gegossen. Ihre Prosaminiaturen sind mal amüsant, mal verstörend, mal überzeichnet, mal nahe einer vorstellbaren Realität angesiedelt. Seit April dieses Jahres (und noch bis Mitte November) sind die visionären Beiträge immer wieder mittwochs im Kulturteil zu lesen. Am Donnerstag, 3. November, erscheint das Buch zur Reihe: „Bremen 2041 – Erzählungen aus der Zukunft“ versammelt 31 Folgen, die Schriftsteller mit einem biografischen Bezug zu Bremen und umzu beigesteuert haben.

Bereits am Vorabend des Erscheinens wird diese WESER-KURIER-Publikation exklusiv in der Bremer Buchhandlung Thalia (Obernstraße 44-54) vorgestellt: Am Mittwoch, 2. November, tragen von 20 Uhr an vier Autoren ihre Texte vor: Klaus Modick („Die zweite Karriere des Guido Westerwelle“), Wolfgang Schömel („Maschinen lieben anders“), Rose Gerdts-Schiffler („Das Seniorendorf“) und Rainer Mammen („Die Zeitmaschine“). Der Eintritt zur Veranstaltung ist frei.

Der Beitrag von Rainer Mammen, Theaterkritiker dieser Zeitung, wird an diesem Abend, eine Woche vor seinem Abdruck in der Zeitung, zum ersten Mal überhaupt öffentlich. Ähnliches gilt für Käufer der Anthologie im Falle von „Die letzte Ente“, einer Erzählung der in Bremen geborenen Schriftstellerin Malin Schwerdtfeger, der im Jahr 2000 beim Ingeborg-Bachmann-Wettbewerb ein Preis zuerkannt wurde. Malin Schwerdtfegers Beitrag wird am 16. November die WESER-KURIER-Literaturserie „Bremen 2041“ beschließen.

An diesem Prosareigen, der ab Donnerstag kommender Woche für 9,90 Euro im Buchhandel, in den Geschäftsstellen des WESER-KURIER sowie im Onlineshoperworben werden kann, haben sich unter anderem Moritz Rinke, Nicol Ljubic, Jürgen Alberts und Nora Bossong beteiligt. Ihre Beiträge vermessen jenen schmalen Grat zwischen Ungewissheit und Erwartung, Furcht und Hoffnung, der jeden Blick in eine naturgemäß unsichere Zukunft auszeichnet.

In 30 Jahren werden wir oder unsere Nachkommen überprüfen können, was von den teils horrenden, teils euphorischen Visionen der Schriftsteller geblieben ist. In der Gegenwart unterhält einstweilen ein Buch, in dem die Zukunft bereits begonnen hat. Seine Lektüre ermöglicht uns Erkenntnis- und Lustgewinn, im Idealfall sogar so etwas wie Vorfreude auf die Gestaltung einer Zukunft, die in unseren Händen liegt.

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