Gestohlene Kulturgüter Wenn Beutekunst nach Hause kommt

Millionen Kulturgüter sind während des Zweiten Weltkriegs gestohlen worden. Manche bleiben verschollen, manche werden wiedergefunden. Zum Beispiel von dem Bremer Wolfgang Eichwede.
06.11.2021, 13:00
Lesedauer: 4 Min
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Wenn Beutekunst nach Hause kommt
Von Simon Wilke

Gut, vielleicht ist Wolfgang Eichwede nicht direkt ein "Leuchtturm in der Nacht der deutsch-russischen Beziehungen". Ohnehin ist das natürlich sehr blumig formuliert. Aber so schrieb es der frühere russische Kulturminister Michail Schwydkoi tatsächlich gerade erst in einer großen Moskauer Tageszeitung. Eichwede selbst nennt sich dagegen lieber "ein kleines Licht", und damit stellt er selbiges wohl doch ein wenig sehr unter den Scheffel. Der diplomatische Zirkus ist nicht seins. Er ist niemand, der sich auf die Zunge beißt, weil es politische Gepflogenheiten verlangen, niemand, der mit freundlichen Worten Probleme umschifft. "Bei Dir wissen wir, woran wir sind", sagten einmal russische Spitzenpolitiker am Rande einer Konferenz zu ihm. Da hatte er ihnen gerade nachdrücklich dargelegt, was er an Putins Außenpolitik besonders kritikwürdig fand. Und trotzdem, auch Verhandlungsgeschick gehört dazu, wenn man tut, was er tut: Beutekunst zurück "nach Hause" bringen.

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