Diskussion um die Glocke Motschmann kritisiert Schaefer-Pläne

Die CDU-Bundestagsabgeordnete Elisabeth Motschmann zeigt sich in einem Offenen Brief an Bürgermeister Andreas Bovenschulte besorgt über die Diskussion um die Neugestaltung der Domsheide.
29.04.2021, 09:19
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Motschmann kritisiert Schaefer-Pläne
Von Iris Hetscher

Die Bremer CDU-Bundestagsabgeordnete Elisabeth Motschmann zeigt sich in einem Offenen Brief an Bürgermeister und Kultursenator Andreas Bovenschulte (SPD) besorgt über die aktuelle Diskussion um die Neugestaltung der Domsheide und das Konzerthaus Glocke.

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Sie unterstütze in diesem Zusammenhang „vollumfänglich“ die Position von Wirtschaftssenatorin Kristina Vogt. Die Linken-Politikerin hatte im Interview mit dem WESER-KURIER auf die Probleme hingewiesen, die eine Verlegung der zentralen BSAG-Haltestelle direkt vor das Konzerthaus verursachen könnte. Diese Variante befürwortet Bau- und Umweltsenatorin Maike Schaefer (Grüne). Die Nachteile laut Vogt und Motschmann: eine stärkere Lärmbelastung. Ob sogenannte Flüsterschienen Abhilfe schaffen können, sei zu bezweifeln. Außerdem seien die Pläne Gift für eine mögliche Außengastronomie oder „künstlerische Projekte“ der Glocke in diesem Bereich, schreibt Motschmann.

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Die CDU-Bundestagsabgeordnete hatte im vergangenen November 40 Millionen Euro vom Bund eingeworben, mit der das Konzerthaus umgestaltet und modernisiert werden soll. „Ohne Zweifel schadet es dabei, wenn die Glocke künftig in den Hintergrund eines zentralen Platzes mit stetiger Unruhe rückt“, schreibt Motschmann an Bovenschulte und bietet ein Gespräch dazu an. Die Millionen vom Bund sind an eine Komplementärfinanzierung durch das Land Bremen in gleicher Höhe geknüpft.

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