Entwicklung der Überseestadt Bremen könnte Heimat der "Stubnitz" werden

Bremen. Bremen als Heimathafen der "MS Stubnitz"? Diese Anfrage hat die Grünen-Fraktion an den Senat gerichtet. Am Dienstag wird sie Thema einer Senatssitzung sein. Im April und Mai dieses Jahres hatte das Kulturschiff am Weserbahnhof festgemacht.
04.06.2012, 05:00
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Bremen könnte Heimat der
Von Sabine Doll

Bremen. Bremen als Heimathafen der "MS Stubnitz"? Diese Anfrage hat die Grünen-Fraktion an den Senat gerichtet. Am Dienstag wird sie Thema einer Senatssitzung sein. Im April und Mai dieses Jahres hatte das Kulturschiff am Weserbahnhof festgemacht und Hunderte Besucher mit Musik- oder Theaterveranstaltungen angelockt. Zwei Bordbühnen in dem denkmalgeschützten Schiff, das unter anderem regelmäßig in Rotterdam, Amsterdam, Riga, Kopenhagen und Hamburg festmacht, bieten Platz für 700 Besucher.

Laut der Vorlage für die Senatssitzung werde die Frage des Heimathafens in Bremen derzeit gemeinsam mit dem Trägerverein der "Stubnitz" geprüft. Dabei gehe es unter anderem darum, welche finanzielle Unterstützung für das Projekt notwendig sei. In der Regel sei das Kulturschiff etwa die Hälfte des Jahres in seinem Heimathafen, was zur Aufwertung der Überseestadt beitragen würde.

In jedem Fall würde die "MS Stubnitz" nach Ansicht der Grünen in das Tourismuskonzept für die Überseestadt passen. Dieses wird ebenfalls Thema in der Senatssitzung sein, ebenfalls auf Initiative einer Anfrage der Grünen-Fraktion. Sie will wissen, mit welchen Konzepten die Überseestadt weiter zu einem "lebendigen Quartier entwickelt werden kann".

Zu den vier genannten Bereichen gehört unter anderem das Weser-Quartier, das erst vor wenigen Wochen mit dem Spatenstich für ein Vier-Sterne-Hotel und ein Varieté für Schlagzeilen gesorgt hat. Als zweiter Bereich ist das Erlebnisquartier Europahafen in der Vorlage genannt: Als markante Punkte werden unter anderem Weser Lodges, historische Schiffe sowie Restaurantschiffe und der Genusshafen aufgezählt.

Im Kreativquartier am Holz- und Fabrikenhafen soll es eine sogenannte Mobilitätsstation geben, und es sollen Räume für die Kreativszene entstehen. Für das Aktivquartier am Wendebecken zählt die Vorlage unter anderem auch die Stichworte Hafengolf, Finnbahn sowie Freiraum und Strand auf.

Die genannten Projektideen gehören zu dem Gesamtkonzept "Tourismus-Kompass Überseestadt". Die Pläne für die vier Quartiere wurden von der Kölner ift-Freizeit- und Tourismusberatung entwickelt. Die Agentur ist laut Senatsvorlage 2010 von der Wirtschaftsförderung Bremen (WFB) damit beauftragt worden, ein Konzept zur touristischen Weiterentwicklung der Überseestadt zu erarbeiten.

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