Zu viele Karten verkauft Philharmoniker sagen Konzert wegen "massiver Überbuchung" ab

Die neue Corona-Verordnung hat für die Bremer Philharmoniker unglückliche Konsequenzen: Sie müssen ihr sechstes Philharmonisches Konzert absagen. Weil zu viele Karten verkauft wurden.
02.02.2022, 17:26
Lesedauer: 1 Min
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Philharmoniker sagen Konzert wegen
Von Iris Hetscher

Die Bremer Philharmoniker sagen ihr für Sonntag und Montag geplantes sechstes Philharmonisches Konzert mit dem Pianisten Marc-André Hamelin als Solisten und unter dem Dirigat von Marko Letonja ab. Der Hintergrund: Für beide Konzerte seien in den vergangenen Wochen Karten unter der Prämisse der bis dahin gültigen Corona-Verordnung verkauft worden. Diese erlaubte eine Belegung der Hälfte der Plätze im großen Saal der Glocke.

Die seit dem 21. Januar in Kraft getretene neue Corona-Verordnung sieht allerdings nur noch eine Belegung von maximal 250 Plätzen bei Veranstaltungen in Innenräumen vor. Das heißt: Es sind unbeabsichtigt zu viele Karten verkauft worden. Man stehe "plötzlich vor einer massiven Überbuchung und vor dem Dilemma, entweder mehr als die Hälfte unseres Publikums auszuladen oder ein sehr gut gebuchtes Konzert abzusagen“, kommentiert Intendant Christian Kötter-Lixfeld die Entwicklung. Man habe zunächst überlegt, das Konzert statt zwei Mal vier Mal zu spielen. Dies lasse sich aus logistischen Gründen allerdings nicht realisieren. Also habe man sich "schweren Herzens dazu entschieden, das Konzert abzusagen", so Kötter-Lixfeld. Derzeit werde nach einem Ersatztermin gesucht. Die bereits erworbenen Karten können ab sofort bei den Vorverkaufsstellen umgetauscht oder zurückerstattet werden.

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Das Afterwork-Konzert „5nachsechs“ unter dem Motto "Aufforderung zum Tanz" am Mittwoch, den 9. Februar, findet dagegen wie geplant statt. Hier entsprächen die Verkaufszahlen dem aktuell erlaubten Limit. Restkarten sind noch verfügbar.

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