Digitalisierungsbericht vorgelegt Bremer sind ganz schön smart

Bremen. In Bremer Haushalten stehen mehr Fernsehgeräte, mit denen man Inhalte aus dem Internet empfangen kann, als im bundesweiten Durchschnitt. Das belegt eine Sonderauswertung des Digitalisierungsberichts der Medienanstalten, die die Bremische Landesmedienanstalt Brema beauftragt hat.
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Bremer sind ganz schön smart
Von Iris Hetscher

Bremen. In Bremer Haushalten stehen mehr Fernsehgeräte, mit denen man Inhalte aus dem Internet empfangen kann, als im bundesweiten Durchschnitt. Das belegt eine Sonderauswertung des Digitalisierungsberichts der Medienanstalten, die die Bremische Landesmedienanstalt Brema beauftragt hat. Demnach steht in 28 Prozent der Haushalte, die überhaupt über ein Fernsehgerät verfügen, ein Smart-TV. Bundesweit liegt die Quote bei durchschnittlich 27,6 Prozent. Befragt wurden 500 Haushalte.

Rund ein Drittel aller Bremer Smart-TV ist allerdings nicht ans Internet angeschlossen. „Es ist möglich, dass die Besitzer gar nicht wissen, dass ihr Fernseher internetbasierte Dienste empfangen kann oder dass die Besitzer sich aus Datenschutzgründen bewusst dagegen entschieden haben“, erläutert Brema-Direktorin Cornelia Holsten. Führend ist Bremen auch noch auf einem anderen Gebiet: In keinem anderen Bundesland nutzen derart viele Menschen Video on Demand (VoD). 43,9 Prozent sind es im kleinsten Bundesland. Im bundesweiten Durchschnitt liegt die Quote bei 32,8 Prozent. Mehr als die Hälfte der VoD-Nutzer ist dabei männlich und im Schnitt 39 Jahre alt. Am häufigsten werden Inhalte von Youtube, Amazon prime und aus Online-Videotheken abgerufen. „Der Bremer ist smart und am liebsten sein eigener Programmdirektor“, kommentiert Cornelia Holsten.

Diese Ergebnisse passen zu der weiten Verbreitung des digitalen Antennenfernsehens DVB-T in Bremen, das mehr als ein Fünftel der Haushalte nutzt. Diese Haushalte sind dann auch betroffen von der Umstellung auf den neuen Standard DVB-T 2 HD im kommenden Jahr. Am 29. März wird DVB-T abgeschaltet, bis dahin müssen Nutzer sich ein neues Empfangsgerät anschaffen, das das grüne DVB-T 2 HD-Logo aufweisen sollte, so Holsten. Mehr Infos dazu gibt es unter www.DVB-T2HD.de; die Sonderauswertung des Digitalisierungsberichts ist unter www.bremische-landesmedienanstalt.de abrufbar.

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