Bundesfonds auch im Land Bremen

Finanzspritze für Kulturbranche

Während der Pandemie gab es massive Einschränkungen im kulturellen Bereich. Damit der Wiederaufbau und Neustart gelingt, soll ein Bundesfonds helfen, dessen Gelder nun beantragt werden können.
25.06.2021, 10:09
Lesedauer: 1 Min
Zur Merkliste
Finanzspritze für Kulturbranche
Von Malte Bürger
Finanzspritze für Kulturbranche

Auch in der Glocke mussten etliche Veranstaltungen ausfallen.

Christina Kuhaupt

Verwaiste Kinos und Theater, ausgefallene Konzerte und Kunstveranstaltungen. Im Kulturbereich hat die Corona-Pandemie für tiefe Einschnitte gesorgt – nicht nur, aber eben auch insbesondere finanziell. Nun gibt es Unterstützung für das kulturelle Leben im Land Bremen. Bürgermeister Andreas Bovenschulte, der nicht nur Präsident des Senats, sondern auch Kultursenator ist, hat jetzt die Rahmenvereinbarung zwischen dem Bund und der Freien Hansestadt Bremen über den Sonderfonds des Bundes für Kulturveranstaltungen unterzeichnet. Deutschland stellt insgesamt bis zu 2,5 Milliarden Euro für die Jahre 2021, 2022 und 2023 für kulturelle Bereich zur Verfügung.

"Das neue Programm ist ein wichtiger Baustein, damit Kunst und Kultur auch unter Pandemie-Bedingungen wieder möglich sind", sagte Bovenschulte. "Das hilft nicht nur den Künstlerinnen und Künstlern, das ist gut für alle Menschen im Land Bremen. Denn Kultur ist ein Grundbedürfnis unserer Gesellschaft und hat deshalb unbestritten eine große Bedeutung für die Lebensqualität in unseren beiden Städten."

Lesen Sie auch

Auch Kristina Vogt, Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa, freute sich über die finanzielle Unterstützung: "Die Kulturbranche gehört mit zu den am härtesten von der Pandemie betroffenen Gewerben. Es ist richtig und wichtig, dass der Bund unterstützende Maßnahmen ergreift, um den Kulturschaffenden beim Restart zu helfen", sagte sie. "Der Sonderfonds wird dazu beitragen, dass wir hoffentlich wieder einen Sommer voller kultureller und musikalischer Vielfalt im Land Bremen erleben können."

Die Umsetzung des "Sonderfonds für Kulturveranstaltungen" soll wie bei den bisherigen Corona-Hilfsprogrammen in Bremen über die Bremer Aufbau-Bank GmbH (BAB) und in Bremerhaven über die BIS Bremerhavener Gesellschaft für Investitionsförderung und Stadtentwicklung mbH (BIS) erfolgen. Die Aufwendungen für die Umsetzung des Programms werden nicht vom Bund erstattet, daher übernimmt das Land Bremen diese Kosten; deren Finanzierung erfolgt aus dem Bremen-Fonds. Ab sofort können sich Veranstalterinnen und Veranstalter auf der zentralen Homepage des Sonderfonds (www.sonderfonds-kulturveranstaltungen.de) registrieren lassen.

Jetzt sichern: Wir schenken Ihnen 1 Monat WK+!
Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Das Beste mit WK+