Deutsche Kammerphilharmonie Bremen Ein Konzert, das unter die Haut geht

Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen hatte sich den Bariton Matthias Goerne für ihr aktuelles Konzert eingeladen. In der Glocke war ein Konzert zu erleben, dass die Sinne betörte.
21.02.2022, 12:15
Lesedauer: 1 Min
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Von Gerd Klingeberg

Autobiografische Bezüge sind in der Musik keineswegs selten zu finden. Deutlich erkennbar sind sie etwa in der Kammersinfonie op. 110a von Dmitri Schostakowitsch. Diese für Streichorchester bearbeitete Fassung des c-Moll-Streichquartetts präsentierte die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen beim Konzert in der Glocke. Der lettische Dirigent Andris Poga agierte umsichtig, durchweg sehr klaren und präzise – durch die feinfühlige Ausführung des Orchesters blieben die kammermusikalische Intimität und Expressivität der ursprünglichen Version weitestgehend gewahrt. Die Dramatik des Werks wurde indes durch eine ausgeprägtere dynamische Bandbreite unterstrichen, die von fragilem Pianissimo bis zu donnernden Geschützsalven reichte.

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