Entdeckungsreise an die Grenzen der Sinne

Bremen. Als „poetische Entdeckungsreise in die Grenzgebiete der Kommunikation“ wird der mit etlichen internationalen Preisen bedachte Dokumentarfilm „Im Garten der Klänge“ beworben. Der italienische Regisseur Nicola Bellucci, Jahrgang 1963, hat für sein jüngstes Werk den Musiker, Therapeuten und Klangforscher Wolfgang Fasser begleitet. Der heute 56-Jährige verlor als Heranwachsender sein Augenlicht – und schärfte hernach durch die intensive Beschäftigung mit geräuschvoller Natur und tönenden Instrumenten in staunenswerter Manier seinen Hörsinn. Heute ist ihm das erworbene Wissen dienlich, um in der Toskana schwerbehinderten Kindern als Therapeut zur Seite zu stehen. Belluccis anrührende Dokumentation zeigt auf leise Weise die klangvolle Arbeit eines Mannes, der seine Beeinträchtigung zum Ausgangspunkt eines beispiellosen Engagements gemacht hat. Der eindringliche Film, der sinnige Bilder für sein akustisches Thema findet, öffnet dem Betrachter gewissermaßen die Ohren. Und er macht Mut, ein Handicap als Chance zu begreifen.
11.06.2012, 13:27
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Von Wer

Bremen. Als „poetische Entdeckungsreise in die Grenzgebiete der Kommunikation“ wird der mit etlichen internationalen Preisen bedachte Dokumentarfilm „Im Garten der Klänge“ beworben. Der italienische Regisseur Nicola Bellucci, Jahrgang 1963, hat für sein jüngstes Werk den Musiker, Therapeuten und Klangforscher Wolfgang Fasser begleitet. Der heute 56-Jährige verlor als Heranwachsender sein Augenlicht – und schärfte hernach durch die intensive Beschäftigung mit geräuschvoller Natur und tönenden Instrumenten in staunenswerter Manier seinen Hörsinn. Heute ist ihm das erworbene Wissen dienlich, um in der Toskana schwerbehinderten Kindern als Therapeut zur Seite zu stehen. Belluccis anrührende Dokumentation zeigt auf leise Weise die klangvolle Arbeit eines Mannes, der seine Beeinträchtigung zum Ausgangspunkt eines beispiellosen Engagements gemacht hat. Der eindringliche Film, der sinnige Bilder für sein akustisches Thema findet, öffnet dem Betrachter gewissermaßen die Ohren. Und er macht Mut, ein Handicap als Chance zu begreifen.

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