Element of Crime, Sophie Hunger und Kakkmaddafakka beim „Watt en Schlick“ in Dangast Festival mit Schlammgarantie

Dangast. Man muss nicht lange suchen, um das passende Lied zu finden. Fast jede Platte von Element of Crime könnte als das perfekte Bewerbungsschreiben für einen Auftritt beim „Watt En Schlick“-Fest durchgehen.
22.07.2016, 00:00
Lesedauer: 1 Min
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Von Lars Fischer

Dangast. Man muss nicht lange suchen, um das passende Lied zu finden. Fast jede Platte von Element of Crime könnte als das perfekte Bewerbungsschreiben für einen Auftritt beim „Watt En Schlick“-Fest durchgehen. Und es wurde erhört: Die Band tritt in diesem Jahr als Headliner bei der dritten Auflage des Open Airs in Dangast auf. Mit dem kultigen Kurhaus im Rücken und dem Blick auf die Nordsee gemeinsam mit Sven Regener „Ein Glas auf den Deich und eins auf die See“ zu erheben – das soll den Abschluss des drei Tage dauernden Spektakels bilden.

Los geht es am Freitag, 29. Juli, ab 14 Uhr. Auf insgesamt drei Bühnen zwischen Kutterhafen und Strandpromenade treten mit Bands wie Die Neven, Isolation Berlin oder Milliarden die spannendsten, aktuellen deutschen Newcomer auf. Wie schon in den beiden Vorjahren setzt der Bremer Festival-Macher Till Krägeloh auf innovative Gruppen, die kurz vor dem Durchbruch stehen. Mit der Verpflichtung von Wanda 2015 hat er in dieser Hinsicht schon Weitsicht bewiesen. Gleichzeitig ist das Festival prominenter, aber nicht weniger anspruchsvoll in der Spitze besetzt. Auch „die großen Namen“ stehen nicht für kommerzielle Gefälligkeit, sondern haben vor allem durch unangepasste Einzigartigkeit Erfolg. Das gilt mit Sicherheit für die Schweizerin Sophie Hunger, die den Eröffnungstag auf der größten Bühne beschließt. Auf der Zeltbühne spielt zum Abschluss das Fantasie-Gebilde Fraktus und das dritte Podium, die „Palette“ – erbaut und eröffnet vom Bremer Rapper Flowin‘ Immo – bespielt dann Pohlmann.

Am Sonnabend geht es international am Jadebusen zu: Deutsche Rapper wie Fatoni treffen auf britische Singer/Songwriter wie William Fitzsimmons, die Elektropopper FM Belfast kommen überraschenderweise aus Island, und die Hauptattraktion am zweiten Abend stammt aus Norwegen: Kakkmaddafakka.

Der Sonntag beginnt gegen 9 Uhr mit einer nicht-musikalischen Tradition, für die Besucher des Hurricane-Festivals bereits unfreiwillig üben konnten: dem Schlickrutschen. Bei Von Wegen Lisbeth und dem Auftritt von Selig-Sänger Jan Plewka mit Marco Schmedtje kann man entspannt auf den Höhepunkt zusteuern: Ab 20.30 Uhr beenden Element of Crime das Festival, das sich mit seinem einzigartigen Ambiente schnell etabliert hat.

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