Hollweg-Stiftung feiert Geburtstag Für kulturelle Vielfalt

Bremen. Eine verschmitzt-feine, ironische Freundlichkeit zeichne den Gastgeber aus: So porträtierte Festredner Bernd Neumann, der frühere Kultur-Staatsminister und CDU-Politiker, am Sonnabend den Unternehmer Uwe Hollweg, der zusammen mit seiner Frau Karin vor 20 Jahren die Hollweg-Stiftung gegründet hatte. Kunst und Kultur haben die beiden seitdem mit Millionenbeträgen unterstützt.
Lesedauer: 1 Min
Zur Merkliste
Für kulturelle Vielfalt
Von Moritz Döbler

Bremen. Eine verschmitzt-feine, ironische Freundlichkeit zeichne den Gastgeber aus: So porträtierte Festredner Bernd Neumann, der frühere Kultur-Staatsminister und CDU-Politiker, am Sonnabend den Unternehmer Uwe Hollweg, der zusammen mit seiner Frau Karin vor 20 Jahren die Hollweg-Stiftung gegründet hatte. Kunst und Kultur haben die beiden seitdem mit Millionenbeträgen unterstützt. Gefeiert wurde das mit einem Empfang in den Ausstellungsräumen der Stiftung und mit einem neuen Katalog aller Exponate.

Und Uwe Hollweg gab vor 250 Gästen auch einige Kostproben seiner ironischen Freundlichkeit. So gratulierte er Bürgermeister Carsten Sieling zum neuen Finanzausgleich, aus dem Bremen ab 2020 Sonderhilfen von 400 Millionen Euro jährlich vom Bund erhält.

Dies sei aber vor allem Angela zu danken, also der Bundeskanzlerin, fügte der 79-Jährige hinzu. Und Alt-Bürgermeister Henning Scherf attestierte er, „eine gar nicht so schlechte große Koalition“ geführt zu haben. Hollweg erinnerte in diesem Zusammenhang auch an die Zeit, als er für die CDU in der Bürgerschaft saß – eine große Freude sei das gewesen, „obwohl ich als Politiker versagt habe“.

Als Mäzene haben Uwe und Karin Hollweg alles andere als versagt. „Ohne euch gäbe es keine kulturelle Vielfalt in Bremen, und die Stadt wäre um vieles ärmer“, sagte Neumann. „Ich kenne keinen, der so viel für die Gesellschaft tut und so wenig Aufhebens macht.“

Hollweg hat sein Vermögen als Geschäftsführender Gesellschafter des Bremer Unternehmens Cordes & Graefe gemacht, das von einem Sanitärhandel zu einem Konzern für Haustechnik mit rund 20 000 Mitarbeitern in 18 Ländern gewachsen ist.

Jetzt sichern: Wir schenken Ihnen 1 Monat WK+!
Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Einwilligung und Werberichtlinie

Ich erkläre mich damit einverstanden, dass die von mir angegebenen Daten dazu genutzt werden, regelmäßig per E-Mail redaktionelle Inhalte des WESER-KURIER seitens der Chefredaktion zu erhalten. Die Daten werden nicht an Dritte weitergegeben. Ich kann diese Einwilligung jederzeit formlos mit Wirkung für die Zukunft widerrufen, z.B. per E-Mail an widerruf@weser-kurier.de.
Weitere Informationen nach Art. 13 finden Sie unter https://www.weser-kurier.de/datenschutz

Schließen

Das Beste mit WK+