Ende der Sanierungsarbeiten beim Bremer Focke Museum Im Mai wird der Eichenhof wiedereröffnet

Bremen. Das Focke Museum hat eines seiner schönsten Gebäude saniert: Der Eichenhof, die frühere Scheune des Gut Riensberg, ist generalüberholt. In dem riedgedeckten Fachwerkgebäude ist bisher die Ausstellung zur Ur- und Frühgeschichte gezeigt worden.
09.03.2011, 15:32
Lesedauer: 1 Min
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Im Mai wird der Eichenhof wiedereröffnet
Von Sara Sundermann

Bremen. Das Focke Museum hat eines seiner schönsten Gebäude saniert: Der Eichenhof, die frühere Scheune des Gut Riensberg, ist generalüberholt. In dem riedgedeckten Fachwerkgebäude ist bisher die Ausstellung zur Ur- und Frühgeschichte gezeigt worden.

Hier wurde Bremer Geschichte von der Steinzeit bis ins Mittelalter gezeigt. In der Umbauzeit mussten die Fundstücke im Magazin eingelagert werden. Jetzt kann das frisch renovierte Gebäude neu bestückt werden. Am 15. Mai öffnet die Museumsscheune ihre Türen wieder für die Besucher – und wird die Fundstücke von einst auf neue Weise zeigen.

500 000 Euro haben sich Focke Museum und Immobilien Bremen die Sanierung kosten lassen. Jetzt hat das Gebäude erstmals eine Lüftung, spezielle Fenster aus Panzerglas, ein behutsam gedämmtes Dach und eine in der Wand verborgene Heizung. Ein denkmalgeschütztes Haus wie der Eichenhof muss behutsam saniert werden – und stellt auch wegen des Rieddachs besondere Anforderungen an die Architekten. Bemängelt worden war in der Vergangenheit unter anderem der fehlende Blitzschutz – auch dafür ist jetzt gesorgt, so dass das Focke-Museum nicht mehr um seine Fundstücke bangen muss.

Ab Mai soll die Bremer Frühgeschichte im alten neuen Eichenhof interaktiver und aus Sicht der Archäologen gezeigt werden, damit Besucher die aufregende Arbeit auf Ausgrabungen nachvollziehen können.

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