Bremen Italien streitet um Oscar-Kandidaten

Rom. Der italienische Starregisseur Paolo Sorrentino hat die Auswahl seines Landes für den Kandidaten für den Auslands-Oscar kritisiert. Das Flüchtlingsdrama „Fuocoammare“ von Regisseur Gianfranco Rosi sei zwar ein „wunderschöner“ Film, es hätte aber besser in der Kategorie Dokumentation gepasst, sagte der Oscar-Preisträger („La Grande Bellezza“) italienischen Medien.
28.09.2016, 00:00
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Italien streitet um Oscar-Kandidaten
Von Hendrik Werner

Rom. Der italienische Starregisseur Paolo Sorrentino hat die Auswahl seines Landes für den Kandidaten für den Auslands-Oscar kritisiert. Das Flüchtlingsdrama „Fuocoammare“ von Regisseur Gianfranco Rosi sei zwar ein „wunderschöner“ Film, es hätte aber besser in der Kategorie Dokumentation gepasst, sagte der Oscar-Preisträger („La Grande Bellezza“) italienischen Medien. Die Wahl sei eine „unnötige und masochistische Schwächung des italienischen Kinos, das dieses Jahr zwei Filme für die Oscars hätte schicken können“. Besser wäre gewesen, das Drama „Indivisibili“ von Edoardo De Angelis ins Rennen um den besten fremdsprachigen Film zu schicken – und „Fuocoammare“ als Doku. So hätten beide Filme gute Chancen gehabt.

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