Katastrophenhilfe Japaner geben Benefizkonzerte in Bremen

Bremen. Die dramatischen Nachrichten aus Japan machen auch in Bremen viele Menschen fassungslos. Besonders groß ist die Sorge bei den Japanern, die in der Hansestadt leben. Einige Musiker unter ihnen haben sich nun zusammengetan, um Benefizkonzerte in Bremen zu veranstalten.
17.03.2011, 12:48
Lesedauer: 1 Min
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Von Thomas Joppig

Bremen. Die dramatischen Nachrichten aus Japan machen auch in Bremen viele Menschen fassungslos. Besonders groß ist die Sorge bei den Japanern, die in der Hansestadt leben. Einige Musiker unter ihnen haben sich nun zusammengetan, um Benefizkonzerte in Bremen zu veranstalten.

“Wir können nicht einfach nur dasitzen und fernsehen“, sagt Megumi Ishida-Hahn, aus Japan stammende Kirchenmusikerin an der Friedenskirche in Viertel. „Die Nachrichten sind einfach schrecklich.“

Die Gedanken vieler Landsleute seien jetzt bei Familie und Freunden, die in dem von Naturkatastrophen und Reaktorunglücken geplagten Land leben. „Viele können nachts nicht mehr schlafen“, weiß die Kirchenmusikerin von betroffenen Freunden. „Man versucht, Kontakt zu halten - sich zu vergewissern, ob Eltern, Geschwister und Freunde noch wohlauf sind.“

Gemeinsam mit anderen japanischen Musikern hat die Kantorin nun zwei Benefizkonzerte organisiert. Am Freitag, 18. März, spielt Masa-Daiko, eine Trommelgruppe aus Bremen, ab 20 Uhr im Gemeindesaal der Friedenskirche. Der Eintritt ist frei, Spenden zugunsten der Arbeit der Diakonie-Katastrophenhilfe sind erbeten.

Das gleiche gilt für ein weiteres Benefizkonzert am Sonntag, 27. März ab 15 Uhr in der Friedenskirche. Unter dem Motto „Japanische Stadtmusikanten aus Bremen“ spielt ein Projekt-Ensemble Werke von Bach, Mozart, Yamada und anderen. Die Künstler sind japanische und deutsche Mitglieder der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, der Bremer Philharmoniker, des Bremer Opernchores sowie Dozenten und Studenten der Hochschule für Künste.

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