Fachmesse soll online stattfinden Jazzahead plant Festival

Während die Fachmesse der Jazzahead vom 29. April bis zum 2. Mai 2021 online stattfinden soll, planen die Organisatoren ein analoges Festival unter Pandemie-Bedingungen.
11.12.2020, 05:00
Lesedauer: 1 Min
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Jazzahead plant Festival
Von Lisa Urlbauer

Die Jazzahead plant für 2021 ein Festival. Das hat Projektleitung Sybille Kornitschky am Donnerstag in der Kulturdeputation bekannt gegeben. Während die Jazz-Fachmesse vom 29. April bis zum 2. Mai unter dem Motto „Close together from afar“ digital umgesetzt wird, soll nach Angaben der Organisatorin eine kleine Konzertreihe in der Stadt angeboten werden. „Wir planen ein analoges Festival unter Pandemie-Bedingungen und schauen gerade, was möglich ist“, sagt Kornitschky. Das obligatorische Partnerland werde im kommenden Jahr aussetzen müssen und erst 2022 mit Kanada wieder zum Zuge kommen. Aufgrund des Coronavirus musste die Jazzahead im Frühjahr abgesagt werden. Es wäre die 15. Ausgabe der Fachmesse sowie die zehnte Ausgabe des Festivals gewesen.

Die Organisatoren der Jazzahead blicken nach vorne, auch für 2023 gibt es laut Kornitschky bereits Pläne: Dann werde Deutschland Partnerland der Jazzahead sein und die Veranstaltung Austragungsort des Deutschen Jazzpreises. Die Auszeichnung, verliehen von Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU), feiert im kommenden Jahr ihre Premiere. In 31 Kategorien werden besondere nationale wie internationale künstlerische Leistungen im Jazz prämiert. Im Mittelpunkt stehen dabei die Musikerinnen und Musiker, für die es insgesamt 17 Auszeichnungen geben wird. Darüber hinaus werden in vier weiteren Hauptkategorien 14 Auszeichnungen für Aufnahme/Produktion, Live, Komposition/Arrangement sowie drei Sonderpreise verliehen. Die Preise sind mit mindestens 10.000 Euro dotiert.

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