Kinofest „Kijuko“ im City 46

Trotz Corona: Kinderfilmfest findet in Bremen statt

Mut spenden in schwierigen Zeiten: Das wollen die Organisatoren des Kinder- und Jugendfilmfestes „Kijuko“ mit ihrer Filmauswahl. Vom 2. bis 4. Oktober werden sechs Filme im Kommunalkino City 46 präsentiert.
28.09.2020, 05:00
Lesedauer: 2 Min
Zur Merkliste
Trotz Corona: Kinderfilmfest findet in Bremen statt
Von Maurice Arndt
Trotz Corona: Kinderfilmfest findet in Bremen statt

Der Film „Sommer-­Rebellen“ schickt einen elfjährigen Jungen (r.) auf eine abenteuerliche Reise durch die Slowakei. Der Film läuft zum Auftakt des Film­festes Kijuko.

Projector 23

Das Kinder- und Jugendfilmfest „Kijuko“ findet trotz Corona auch 2020 statt. Die siebte Auflage des Filmfestes läuft vom 2. bis zum 4. Oktober. Das Kommunalkino City 46 veranstaltet „Kijuko“ in einer kleineren Ausgabe als üblich. Unter Wahrung der bekannten Corona-Regeln dürfen sich Besucher auf viele Filme freuen, die bisher noch nicht in Bremen gezeigt wurden, teilt das Kino in einer Pressemitteilung mit.

Auf großer Leinwand sollen sechs Kinder- und Jugendfilme laufen, die den Zuschauern Mut machen sollen. Einige von ihnen sind Bremer Premieren. Verzichten müssen Fest-Besucher hingegen auf das traditionelle Rahmenprogramm. Spiel- und Bastelaktionen, Workshops und Auftritte von geladenen Gästen, sucht man bei der diesjährigen Auflage vergebens.

Lesen Sie auch

Den Startschuss gibt am Freitag, 2. Oktober, um 15 Uhr der deutsch-slowakische Kinderfilm „Sommer-Rebellen“. Dabei handelt es sich um die Geschichte des elfjährigen Jonas, der sich allein auf eine abenteuerliche Reise in die Slowakei begibt. Der Film „Madison“ scheint sich direkt an alle Bremer zu richten, die aktuell im Radsportfieber sind: Der Streifen handelt von einer ehrgeizigen Radrennfahrerin, die mit ihrem Rausschmiss aus dem Nachwuchskader hadert. Deutlich weniger Geschwindigkeit gibt es im Film „Kokon“. Er handelt von zwei jungen Frauen, gespielt von Jella Haase und Lena Urzendowsky, die sich einander behutsam annähern.

Traditionelles Leben bedroht

In die Mongolei führt der Familienfilm „Die Adern der Welt“ sein Publikum. Thema sind die Bergbauunternehmungen in der Region zur Gewinnung verschiedener Bodenschätze, wie Kupfer, Uran oder Wolfram. Diese Arbeiten bedrohen das traditionelle Leben der einheimischen Nomaden. Am Sonntagmorgen feiert der amerikanische Independent-Film „Drive­ways“ seine Bremen-Premiere. „Eine berührende Geschichte über die ungewöhnliche Freundschaft zwischen einem achtjährigen Jungen und einem alternden Korea-Veteranen“, verspricht das City 46. Außerdem kommt der dänische Animationsfilm „Die unglaubliche Geschichte von der Riesenbirne“ auf die große Leinwand.

Den Höhepunkt des Filmfestes bildet am Sonntag, 4. Oktober, ab 15 Uhr die „Kijuko“-­Kurzfilmrolle. Hierbei wird eine Auswahl sehenswerter Kurzfilme gezeigt, die sich auch an sehr junge Kinobesucher richten soll. Die gezeigten Filme haben zudem die Chance, einen Preis zu gewinnen: Das Publikum stimmt in diesem Jahr über den besten Kurzfilm und den besten Langfilm ab. Die Preisverleihung findet im Rahmen der Kurzfilmrolle statt.

Weitere Informationen

Schulklassen haben die Möglichkeit, sich die Filme auch unter der Woche, vom 28. September bis zum 8. Oktober, in exklusiven Sondervorstellungen anzusehen. Das komplette ­Programm sowie alle Informationen gibt es im Internet unter www.kijuko.city46.de

Jetzt sichern: Wir schenken Ihnen 1 Monat WK+!
Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren

Das Beste mit WK+