Kultursommer in Bremen und Hamburg

Städte hoffen auf Open-Air-Programm

Noch weiß niemand, wie viel Kultur, wie viel Miteinander der Sommer unter Corona-Bedingungen zulässt. In Bremen und Hamburg blickt man aber optimistisch auf die kommenden Monate.
06.05.2021, 05:00
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Städte hoffen auf Open-Air-Programm
Von Alexandra Knief
Städte hoffen auf Open-Air-Programm

Vergangenes Jahr gab es trotz Corona ein Open-Air-Kulturprogramm in Bremen, wie zum Beispiel "Shakespeare im Park" und den "Sommer Summarum". Auch in diesem Jahr soll es wieder Kulturangebote geben.

Frank Thomas Koch

Hamburgs Kultursenator Carsten Brosda (SPD) möchte ab Mitte Juli einen Open-Air-Kultursommer für die Hansestadt ermöglichen. Man wolle „wirklich vier Wochen ganz konzentriert in den öffentlichen Raum gehen, wenn wir dann mit den Inzidenzen runter sind und mehr Leute geimpft sind“, sagte Brosda im Podcast „Wie ist die Lage?“ der Gute Leude-Fabrik und der „Hamburger Morgenpost“. „Dann möchte ich schon, dass es uns gelingt, mit Bühnen, die wir bauen, mit Auftrittsmöglichkeiten vielen Künstlerinnen und Künstlern wieder eine Chance zu geben, Kultur zu machen, auch Geld dafür zu bekommen.“ Gleichzeitig wolle man „den Menschen in unserer Stadt Kultur wieder nahebringen“. Schwerpunkt sollen dabei zunächst keine großen Events mit externen Künstlern sein, es sollen vor allem ganz viele Künstlerinnen und Künstler aus Hamburg auftreten.

Auch in Bremen blickt man optimistisch auf den Kultursommer. „Die bremische Kulturszene hat bereits im vergangenen Jahr eindrucksvoll bewiesen, wie kulturelle Angebote auch unter den jeweils geltenden Corona-Bedingungen gelingen können", sagt Kulturstaatsrätin Carmen Emigholz. So soll es auch in diesem Jahr weitergehen. "Eine Neuauflage des „Sommer Summarum“ sowie eine ganze Reihe weiterer Aktivitäten sind in Vorbereitung." Ob alle Pläne umgesetzt werden können, hänge natürlich weiterhin vom Pandemiegeschehen ab. "Wir werden alle Möglichkeiten ausschöpfen, um die Kulturschaffenden gut durch diese Krise zu begleiten und im Einklang mit den geltenden Corona-Bedingungen kulturelles Leben für Bremen wieder zu ermöglichen", sagt Emigholz.

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