Projekt "Brückenschläge" Kunsthalle Bremen: Anfassen erlaubt

Ein Leitsystem für sehbehinderte Menschen, Kunstwerke zum Erfühlen, Audioguides in leichter Sprache und Videos in Gebärdensprache - das und viel mehr gibt es ab sofort in der Bremer Kunsthalle. Ein Überblick.
01.11.2022, 15:57
Lesedauer: 3 Min
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Kunsthalle Bremen: Anfassen erlaubt
Von Alexandra Knief

Langsam gleiten die Hände von Joachim Steinbrück, dem ehemaligen Bremer Landesbehindertenbeauftragten, über die Konturen des "Selbstbildnis mit Kette" von Paula Modersohn-Becker. Entlang der Haare und der Ohren; über Augen, Nase und Mund und schließlich über die große Perlenkette, die Modersohn-Becker auf ihrem Selbstporträt trägt. Ärger bekommt Steinbrück hierfür nicht. Ganz im Gegenteil. An sechs Stationen ist das Anfassen in der Kunsthalle ab sofort erlaubt. Nicht der Originale selbstverständlich, aber von Tastmodellen, die ein neues Angebot für blinde und sehbehinderte Menschen darstellen sollen. 

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