Lebende Gemälde

Kunsthalle Bremen ruft dazu auf, Kunstwerke nachzustellen

Als Anlass, um sich intensiver mit Kunst auseinanderzusetzen oder einfach nur als Zeitvertreib: Bremer stellen bekannte Gemälde nach. Einige Beispiele sehen Sie in unserer Fotostrecke:
15.05.2020, 23:00
Lesedauer: 1 Min
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Von Katharina Frohne und Kim Torster

Vor einigen Tagen hat sich Familie Spanier um ein des Gemäldes der französischen Malerin Eva Gonzalès versammelt. Genauer: Um ein Foto des Bildes, das Diana Spanier im Online-Katalog der Bremer Kunsthalle gefunden hatte. Ihre Mission: Sie wollten das Gemälde auf einem Foto nachstellen.

Auf die Aktion aufmerksam geworden war Spanier über einen Instagram-Post der Kunsthalle Bremen. Wie viele Museen, darunter das Rijksmuseum in Amsterdam, das kalifornische Paul J. Getty Museum und das Musée d’Orsay in Paris, hatte auch die Kunsthalle dazu aufgerufen, Gemälde nachzustellen. Die Idee dazu geht zurück auf die Instagrammerin Anneloes Officier.

Wer ebenfalls an der Mitmachaktion der Kunsthalle teilnehmen möchte, kann sein Bild/seine Bilder als E-Mail-Anhang an presse@kunsthalle-bremen.de schicken. Einzige Bedingungen: Das nachgestellte Werk muss aus der Sammlung des Museums stammen. Einsehbar sind alle Gemälde und Skulpturen unter www.kunsthalle-bremen.de/online-katalog. Einsendeschluss ist der 24. Mai. Eine Auswahl der Kreationen soll in Form einer Ausstellung („Zwischen Kunst und Quarantäne“) präsentiert werden, die voraussichtlich in den Sommerferien ab Mitte Juli zu sehen sein wird.

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