Radio-Bremen-Chefredakteur geht Martin Reckweg wechselt zum NDR

Bremen. Chefredakteur Martin Reckweg verlässt Radio Bremen und geht zurück zum NDR-Hörfunk. Der 56-Jährige werde voraussichtlich im Oktober zu NDR 1 Niedersachsen wechseln, sagte Wellenchef Eckhart Pohl am Donnerstag.
08.05.2014, 00:00
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Chefredakteur Martin Reckweg verlässt Radio Bremen und geht zurück zum NDR-Hörfunk. Der 56-Jährige werde voraussichtlich im Oktober zu NDR 1 Niedersachsen wechseln, sagte Wellenchef Eckhart Pohl am Donnerstag. Reckweg übernimmt dann im Januar die Leitung einer neuen Redaktion, in der die Bereiche Aktuell, Magazine und Sport zusammengefasst werden.

Der aus Niedersachsen stammende Reckweg wurde Ende 2008 Chefredakteur bei Radio Bremen und verantwortet seitdem das Programm von Hörfunk, Fernsehen und Internet. Zuvor hatte er das NDR-Studio in Oldenburg geleitet. Das Programm NDR 1 Niedersachsen ist seit mehr als 20 Jahren Marktführer im Bundesland.

Die Umstrukturierung bei NDR 1 Niederachsen soll in der zweiten Jahreshälfte beginnen, sagte Pohl. „Wir werden unsere Redaktionen zusammenfassen, um sie zukunftsfähiger zu machen.“ In der neuen Redaktion werden knapp 20 Mitarbeiter tätig sein, die sich vor allem um die Steuerung des Programms kümmern.

Reckweg kennt sich beim NDR in Niedersachsen gut aus. Er war 1986 als Hörfunk-Redakteur in die Sendeanstalt gekommen. Von 1997 bis 2001 war er persönlicher Referent des Direktors des Landesfunkhauses. 2001 übernahm Reckweg die Leitung des NDR-Studios Oldenburg.

Die Nachfolge des 56-Jährigen ist noch nicht geregelt. Fest steht nach Angaben von Programmdirektor Jan Weyrauch aber, dass die kleinste ARD-Anstalt auch künftig einen trimedialen Chefredakteur haben wird – also einen Chef für Fernsehen, Hörfunk und Online. Diese Position hatte Radio Bremen mit Reckweg als Chefredakteur als erste ARD-Anstalt geschaffen.Reckwegs Nachfolger solle noch stärker den Online-Bereich vorantreiben, sagte Weyrauch. Bisher habe Radio Bremen dafür nur einen Koordinator. „Wir wollen eine richtige Online-Redaktion formen.“ Dem scheidenden Chefredakteur bescheinigte Weyrauch „hervorragende“ Arbeit.

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