Bremer Theaterprofis Maskenbildner-Werkstatt am Goetheplatz

Zombies, Perücken, Nasen und Bäuche – in der Maskenbildner-Werkstatt des Bremer Theaters entsteht alles, was das Ausstatter-Herz begehrt – und Rabi Akil macht es möglich. Denn das Motto des Leiters der Maske am Theater am Goetheplatz lautet:
09.02.2010, 08:00
Lesedauer: 1 Min
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Von Barbara Debinska

Die Werkstatt von Rabi Akil arbeitet laufend an drei, vier Stücken parallel und zwar für verschiedene Bühnen wie für das Schauspielhaus, das Moks oder den Brauhauskeller. So modelliert der 59-Jährige aktuell zusammen mit seinem Team auch zehn Masken für Fellinis Stück „La Dolce Vita“, das am 11. Februar auf im Schauspielhaus am Goetheplatz Prämiere feiert.

Dabei handelt es sich um überdimensionale Tiermasken unter anderem um einen Elch, eine Maus und einen Fisch. Für den Beruf des Maskenbildners sei Kreativität eine sehr wichtigste Voraussetzung, sagt Akil und betont: „Ein Maskenbildner schminkt nicht nur Gesichter, es ist ein äußerst vielfältiger Beruf, der viel Geduld und Leidenschaft erfordert.“

Der gebürtige Libanese ist seit 25 Jahren am Bremer Theater. Bevor er in die Hansestadt kam, arbeitete er fünf Jahre am Opernhaus in Hannover. Der Maskenbildner hatte zuvor bereits eine Visagisten-Ausbildung in Detroit in den USA abgeschlossen. Das Theater Bremen bildet regelmäßig Maskenbildner aus. Die Theorie lernen die Azubis in Form von Blockunterricht in Hamburg. Da laufend eine Vielzahl von Masken für neue Produktionen hergestellt wird, hat der Maskenfundus von Zeit zu Zeit Platzprobleme. Der Platzmangel wird elegant gelöst, indem ausgediente Masken beim Tag der offenen Tür am Theater verkauft werden.

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