Mehr als 150 Filme im Programm Siebtes Filmfest Bremen im April

Mehr als 150 Werke aus verschiedenen Ländern, dazu etliche Veranstaltungen im Bremer Stadtgebiet: Das siebte Bremer Filmfest hat erste Eckdaten veröffentlicht. Es gibt preisgekrönte Filme und freien Eintritt.
22.02.2022, 18:02
Lesedauer: 2 Min
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Siebtes Filmfest Bremen im April
Von Simon Wilke

Kinoerlebnis und Premierenfieber – das soll es vom 20. bis zum 24. April beim Filmfest Bremen geben. So wünscht es sich Festivalleiter Matthias Greving. Gezeigt werden über 150 Filme aus 38 Ländern. Hinzu kommen Veranstaltungen: der Kurzfilmwettbewerb "Klappe!", die Verleihung des Bremer Filmpreises, der Super 8-Wettbewerb "St8 of the Art" (Stand der Technik/Kunst) sowie ein Live-Event, bei dem sich Filme mit Musik, Literatur und Tanz zu einem Gesamtkunstwerk verbinden sollen.

Starten soll das Festival mit "Klappe!" und rund 30 Kurzfilmen à je drei Minuten. Der Clou: Die Filmemacher haben im Vorfeld nur 48-Stunden Zeit, um einen Beitrag zu produzieren, der dann beim Festival gezeigt wird. Damit würde "die ganze Schaffenskraft der lokalen und überregionalen Kreativszene im Kurzfilm" abgebildet, so Programmleiterin Ilona Rieke. Drei der Filme werden am Ende ausgezeichnet. 

Am Tag darauf, dem 21. April, folgt die eigentliche Eröffnung. Zu diesem Anlass wird bei einer Gala im Theater am Goetheplatz der jüngst auf der Berlinale ausgezeichnete Film „Rabiye Kurnaz gegen George W. Bush“ gezeigt. Das Filmteam rund um Regisseur Andreas Dresen und Drehbuchautorin Laila Stieler wird anwesend sein. Und der Bremer Filmpreis wird verliehen. Im vergangenen Jahr hatte Hape Kerkeling den mit 5.000 Euro dotierten Preis für ein humoristisches und komödiantisches Gesamtwerk gewonnen.

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Außerdem werden im Rahmen des Festivals Auszeichnungen in den internationalen und nationalen Wettbewerbskategorien "Humor/Satire", "Innovation", dem diesjährigen Sonderthema "Nachhaltigkeit" sowie in der Kategorie "Bremen/Niedersachsen" vergeben. Zudem gibt es drei Preise für analog gedrehte Kurzfilme. Die Einreichfrist für diesen Wettbewerb endet am Dienstag, 1. März.

Das Filmfest Bremen wird sich in diesem Jahr noch weiter über das Stadtgebiet verteilen. Neben dem Theater Bremen und den Kinos Schauburg, Atlantis, Cinema im Ostertor und City46 gehört erstmals auch die Kunsthalle Bremen zu den Veranstaltungsorten. Hier haben Besucherinnen und Besucher mit Festivalpass freien Eintritt. Inbegriffen ist der Zugang zur Streaming-Plattform, auf der die meisten der gezeigten Filme bis zum 1. Mai abrufbar sein sollen. Ebenfalls online werden Hintergrundgespräche, Interviews und Porträts von Kreativen zu sehen sein. Diese "Studio Talks" hätten im vergangenen Jahr hervorragend funktioniert, so Rieke. Die Ticketpreise sind ab März unter www.filmfestbremen.com zu finden.

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