Realtime erneut verschoben Internationales Festival für Neue Musik startet im Oktober

Pop-Up-Konzerte und ein mit 30.000 Euro dotierter Filmpreis: Das Bremer Realtime-Festival für Neue Musik verspricht einige Highlights. Nun ist ein neuer Auftakttermin gefunden.
24.04.2021, 05:00
Lesedauer: 1 Min
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Internationales Festival für Neue Musik startet im Oktober
Von Simon Wilke

Das internationale Festival für Neue Musik „Realtime“ wird erneut verschoben. Wie die Veranstalter mitteilten, soll es am 22. Oktober von Schirmherr und Bürgermeister Andres Bovenschulte (SPD) eröffnet werden. Geplant war das Musikfest schon für 2020, dann sollte es in diesem Mai starten. Mit dem Festival werde eine inhaltliche Lücke im hiesigen Veranstaltungskalender gefüllt, sagt die künstlerische Leiterin Claudia Janet Birkholz.

An vier Tagen, dem 22. und 23. Oktober sowie am ersten November-Wochenende, sollen unter anderem im Metropol-Theater, in der Markthalle 8 und in anderen Spielstätten Konzerte, Performances, Licht- und Klanginszenierungen, Lectures sowie Workshops stattfinden. Auch Pop-Up-Konzerte und ein Kinderprogramm sind geplant. Im Rahmen der Veranstaltung wird auch der beste Film eines Musikvideo-Wettbewerbs mit dem Köster-Preis ausgezeichnet. Das Preisgeld beträgt 30.000 Euro. Der Preis gilt als die höchste Auszeichnung im Bereich Neue Musik. Aus mehr als 150 internationalen Einsendungen wählt eine Fachjury den Gewinner. Der Eintritt zur Preisverleihung im Metropol-Theater am 23. Oktober ist frei.

Bremen habe eine vielfältige und fruchtbare Musikszene, sagt Birkholz. Mit Realtime wolle man sich in den renommierten Musikreigen zwischen Musikfest Bremen und Jazzahead einreihen. Gastgeberland des Festivals ist Polen, Kooperationen bestehen mit dem Festival für zeitgenössische Musik in Europa, „Warschauer Herbst“, – und dem Verband Polnischer Komponisten.

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