WESER-KURIER-Leser haben entschieden Neuer Fortsetzungsroman heißt "Blaufeuer"

Bremen. Die Leser des WESER-KURIER haben sich für einen neuen Fortsetzungsroman entschieden. Und die Gewinnerin ist Alexandra Kui mit dem in und um Cuxhaven spielenden Krimi "Blaufeuer". Der Wattenmeer-Thriller konnte sich mit 22,9 Prozent der abgegebenen Stimmen behaupten.
28.04.2010, 15:32
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Neuer Fortsetzungsroman heißt
Von Hendrik Werner

Bremen. Die Leser des WESER-KURIER haben entschieden, welchen Fortsetzungsroman sie sich wünschen. Und die Gewinnerin - Tusch! - ist Alexandra Kui mit dem in und um Cuxhaven spielenden Krimi 'Blaufeuer', erschienen bei Hoffmann und Campe. Der Wattenmeer-Thriller der nahe Stade lebenden Autorin, einer vormaligen WESER-KURIER-Redakteurin, konnte sich mit 22,9 Prozent der abgegebenen Stimmen in der Lesergunst behaupten. Ihr Buch tritt am Freitag, 28. Mai, als Vorabdruck die Nachfolge von Dafid Safiers 'Plötzlich Shakespeare' an. Vergangene Woche hatte die Redaktion fünf Romane zur Wahl gestellt; die Resonanz war beachtlich.

Mit 22,6 Prozent denkbar knapp geschlagen geben musste sich der zweitplatzierte Titel, 'Im Schatten des Teebaums', eine Australien-Saga von Elizabeth Haran. So eng fiel das Ergebnis aus, dass sich die um Fairness bemühte Redaktion entschieden hat, den historischen Roman, der bei Bastei Lübbe erschienen ist, ebenfalls vorzustellen - im Anschluss an den Abdruck von Alexandra Kuis spannender Küsten-Mär. Nicht gegen diese starke Konkurrenz durchsetzen konnte sich 'Das Labyrinth der Wörter' (19,6 Prozent), eine Hommage an die Liebe und das Lesen von Marie-Sabine Roger. Mit 18,5 Prozent auf dem vierten Platz unserer Prosakampfabstimmung landete der gebürtige Bremer Sven Regener mit seinem kultverdächtigen Schelmenroman 'Neue Vahr Süd'. Trost können alle Frank-Lehmann-Fans in dem Umstand finden, dass die gewitzte Posse von Sonntag an in Bremen verfilmt wird - unter anderem am Sielwall und am Deichschart.

Gleichfalls nicht bei den Romanleserinnen und -lesern landen konnte Jan Schröter, dessen Roman 'Der Rikschamann' mit 16,4 Prozent der abgebenen Stimmen auf dem letzten Rang landete. Diese Platzierung mag auch daran liegen, dass der Titel zwar in der Edition Temmen, einem Bremer Verlagshaus, erschienen ist. Gleichwohl könnten sich überzeugte Lokalpatrioten daran gestoßen haben, dass der Plot des Buches in Hamburg angesiedelt ist. Da ist uns Bremern ein in Cuxhaven spielendes Buch schon näher - zumindest geografisch. Besonders dann, wenn es von einer Frau geschrieben worden ist, die ihr schreibendes Handwerk in Bremen, genauer: bei dessen Tageszeitung gelernt hat.

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