"Kasimir und Karoline" am Theater Bremen Grell und grob

Auf zwei Stunden hat Alize Zandwijk "Kasimir und Karoline" am Theater Bremen gedehnt. Herausgekommen ist eine Inszenierung, bei der das Schauspielerische hinter wüstem Agitprop-Spektakel zurückstecken muss.
03.10.2021, 12:25
Lesedauer: 3 Min
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Grell und grob
Von Iris Hetscher

Das Beeindruckendste an diesem Abend ist das Bühnenbild. Thomas Rupert hat die Fassade einer Geisterbahn gebaut, die sich über drei Etagen mit diversen Balkonen erstreckt. Dem Publikum grinst die Fratze von Pennywise, dem Horrorclown aus Stephen Kings "Es" entgegen, allerlei andere Schreckgestalten drohen, im Erdgeschoss gibt es eine Schießbude, an der man auf Barbiepuppen zielen kann. In der grün ausgeleuchteten Ticketbude wird "Die Albtraumreise" beworben, gleich nebenan ist ein dreckiges Pissoir zu sehen.

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