Bridges To Bremen Rolling Stones bringen Film über Bremer Konzert auf den Markt

Als die Rolling Stones im Jahr 1998 im Weserstadion auftraten, stand Bremen Kopf. Nun kündigt die Band einen Film zu diesem Konzert an. Erscheinen soll er im Juni.
14.04.2019, 10:23
Lesedauer: 2 Min
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Rolling Stones bringen Film über Bremer Konzert auf den Markt
Von Markus Peters

Zwangspause bei den Rolling Stones: Mick Jagger erholt sich - wie berichtet - von seiner Herzklappen-Operation. Deshalb musste die ursprünglich geplante Nordamerika-Tournee verschoben werden. Um den Fans die Wartezeit zu verkürzen, veröffentlicht die Band nun einen neuen Konzertfilm. Am 21. Juni soll „Bridges to Bremen“ erscheinen. Gezeigt wird das komplette Konzert der Band, das sie im Rahmen der „Bridges To Babylon“-Tour am 2. September 1998 im Bremer Weser-Stadion gespielt hatte.“Der alte Rock ‚n‘ Roll hält jung“, titelte der WESER-KURIER damals über das Konzert, das die Band gleich mit dem Klassiker „Satisfaction“ eröffnete und mit „Brown Sugar“ beendete.

Dazwischen selbstverständlich viele großartige Jagger/Richards-Kompositionen wie „Let’s Spend The Night Together“, „Paint It Black“, „Miss You“, „Sympathy For The Devil“ und „Honky Tonk Women“. Außerdem war zu dieser Zeit der Dylan-Klassiker „Like a Rolling Stone“ auf der Setliste der Band gesetzt. Erstmals konnten die Fans auf dieser Tour auf der Website der Stones über einen Song abstimmen. Für Bremen wurde das Stück „Memory Motel“ vom 1976er Album „Black And Blue“ gewählt.

Die Background-Sängerin Lisa Fisher unterstützte Mick Jagger damals, bei „Gimme Shelter“, das als Gospel arrangiert wurde, hatte sie ihren Gala-Auftritt. Nur knapp mehr als 30 000 Besucher waren damals im Weser-Stadion dabei. Versuche des Veranstalters, mit verbilligten Tickets noch mehr Fans anzulocken, schlugen offensichtlich fehl.

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155 Minuten dauerte der Auftritt damals. „Eine gute Mischung aus Videos und Live-Bildern auf der großen elliptischen Leinwand erlaubt auch den Fans in den hinteren Reihen ein Gefühl des Dabeiseins: Mick Jaggers Schweißperlen kommen ebenso überdimensional rüber wie der Zigarettenqualm von Ron Wood“, schrieb der WESER-KURIER damals über das Konzert. Weniger gut kam dagegen die Vorband an: „Groß war der Jubel vor allem aber auch deshalb, weil der recht dürftige Sound der Vorgruppe Big Country bei weitem nicht halten konnte, was die im Studio produzierten Versionen der gar nicht so unbekannten Formation hätten erhoffen lassen. Sollte es diesmal wirklich „The Last Time“ gewesen sein, fragte sich damals der Reporter des WESER-KURIER am Ende. Selbstverständlich nicht, wie man inzwischen weiß.

„Bridges To Bremen“ wurde aus den originalen Bändern zusammengestellt. Als Bonusmaterial sind auf allen Formaten (DVD, Blu-Ray, DVD + 2CD, Blu-ray + 2CD, Triple-LP) vier Lieder der Auftritte auf dem Soldier Field von Chicago von September 1998 enthalten.

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