Festival Samba-Karneval in den Wallanlagen: So wird ab Freitag gefeiert

Karneval wird üblicherweise im Frühjahr gefeiert. Wegen der Corona-Lage wird der 37. Bremer Samba-Karneval in Bremen allerdings zum Sommer-Festival statt. Lesen Sie hier, was Gäste erwartet.
08.07.2022, 16:33
Lesedauer: 2 Min
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Von Eva Hornauer

Die Initiative Bremer Karneval musste für den diesjährigen Samba-Karneval bereits mehrmals umplanen, nun steht aber ein Termin fest: Am 8. und 9. Juli wird in den Wallanlagen gefeiert – mit vielen Farben, Musik und Tanz, fast ganz so, wie es die Bremer und Bremerinnen gewohnt sind.

Der 37. Samba-Karneval wird – und das ist neu für die Veranstaltung – zum Festival. „Not macht erfinderisch“, erklärt Janine Jaeggi, die die künstlerische Leitung des Samba-Karnevals verantwortet. An den beiden Juli-Tagen wird es in den Wallanlagen von Altmannshöhe bis zum Reiterdenkmal jede Menge zu sehen und zu hören geben. „Wir haben Eindrücke von Samba- und Karnevals-Festivals auf der ganzen Welt gesammelt und bringen diese nach Bremen“, sagt Janine Jaeggi.

Am Freitag, 8. Juli, von 18 bis 22 Uhr und am Sonnabend, 9. Juli, von 14 bis 22 Uhr können Besucher und Besucherinnen in den Wallanlagen mitfeiern. Der Eintritt ist kostenlos, um Spenden wird aber gebeten. Mehr Informationen und das komplette Programm finden Sie auf www.bremer-karneval.de.

Das Gefühl wird sein, dass Bremen eine unglaublich lebendige Stadt ist.
Martin Sasse, technischer Leiter des Bremer Karnevals

Rund 50 Gruppen und 400 Teilnehmer aus Bremen, Deutschland und Europa werden in den Wallanlagen auftreten. Den Bremerinnen und Bremer bieten sie Musik, Tanz, Akrobatik und Maskenspiel auf fünf Bühnen und auf dem gesamten „Festivalgelände“. „Das Gefühl wird sein, dass Bremen eine unglaublich lebendige Stadt ist“, sagt Martin Sasse, der technische Leiter des Bremer Karnevals.

Unter dem diesjährigen Motto „Vom Schatten ins Licht“ wird am zweiten Veranstaltungstag gegen 14 Uhr die Geschichte eines Schattens und seiner Besitzerin auf der Hauptbühne an der Senke erzählt. „Diese Geschichte ist aus dem Pandemiegefühl heraus entstanden und steht auch metaphorisch für den Karneval“, sagt Katrin Witte, die für das Maskenspiel verantwortlich ist. Die fünfte Jahreszeit – deren Hauptveranstaltungen meist im Führjahr stattfinden – markiere den Übergang vom kalten, grauen Winter ins Frühjahr.

Den Festivalcharakter sollen auch die vier Gastrostände, die in den Wallanlagen aufgebaut werden, ausmachen. Ansonsten wird das Karnevals-Festival nicht bestuhlt. Die Initiative Bremer Karneval empfiehlt deshalb, Decken oder Klappstühle mitzubringen. Außerdem werden die Gäste gebeten, sich auch zu verkleiden. „Ihr könnt dazu beitragen, dass die Veranstaltung noch bunter wird. Wir begrüßen Verkleidung aller Art“, heißt es dazu vonseiten der Organisatoren.

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