Spiele-Tipp Logik im Zyklus des Mondes

Bei „Nova Luna“ kommt es auf logisches Denken, Weitsichtigkeit und Glück an. Sind die Spieler erst einmal drin besteht Suchtpotential.
14.12.2020, 12:56
Lesedauer: 1 Min
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Logik im Zyklus des Mondes
Von Rebecca Sawicki

Schon beim Aufbau des Spiels zeigt sich: „Nova Luna“ von Uwe Rosenberg und Corné van Moorsel ist anders als die meisten anderen Spiele. So gibt es weder Würfel noch ein Kartendeck, welches die Spieler aufnehmen. Stattdessen erwarten die Spieler ein Rad, auf dem der Mondzyklus aufgedruckt ist, eine Mondfigur und verschiedenfarbige Scheiben und Karten.

Allein die liebevolle Gestaltung bringt Freude, aber auch die Spielidee überzeugt. Das Mondrad ist das Spielbrett, auf dem die kleinen Scheiben der Spieler bei jedem Zug vorgezogen werden. Ein Spielzug beinhaltet außerdem die Auswahl einer Aktionskarte, die in die Auslage des Spielers gelegt wird.

Bei „Nova Luna“ geht es darum, die richtigen Entscheidungen zu treffen. Welche Karte muss gezogen werden und vor allem, wo muss sie anschließend abgelegt werden, um den maximalen Erfolg zu erzielen. Haben sich die Spielanfänger erst einmal durch die Anleitung gekämpft, läuft das Spiel sehr intuitiv ab. Fragen kommen nur zu Beginn auf, leider kann die Anleitung aber nicht alle klären – Youtube ist hier eine wahre Stütze. Haben sich die Spieler allerdings eingewöhnt, kann das Spiel süchtig machen. „Nova Luna“ fordert Konzentration, logisches Verständnis und ein bisschen Glück. Je länger gespielt wird, desto durchdachter werden die Züge.

Da es keinen Würfel gibt, werden die Scheiben immer so viele Felder weitergerückt, wie Punkte auf den gezogenen Karten stehen. Welcher Spieler am Zug ist, ergibt sich aus der Position seiner Scheibe. Frei nach dem Motto: die Letzten werden die Ersten sein, darf der Spieler als nächster ziehen, der auf der Monduhr am weitesten hinten liegt – auch dann, wenn er gerade erst dran war. Das wirkt zunächst ungewöhnlich, kann aber schnell Teil der Taktik werden.

Die Karten, die in jeder Runde gezogen werden, gibt es in vier verschiedenen Farben. Diese Farben sind wichtig, um die auf den Karten angegebenen Aufgaben zu erfüllen. So kann beispielsweise eine Aufgabe lauten: Lege zwei gelbe und eine rote Karte an. Erfüllt ein Spieler die Aufgabe, kann er sie mit einer seiner 20 Scheiben verdecken. Gewinner ist, wer als erstes keine Scheiben mehr hat.

Das Spiel macht aber auch alleine Spaß, in diesem Fall allerdings ohne die Scheibe auf der Monduhr. Ähnlich wie beim puzzeln kann sich der Spieler darin verlieren.

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