Teresa Burga in der Weserburg Kritik verpackt in bunte Farben

Mit Teresa Burga zeigt die Weserburg eine Künstlerin, die als wichtige Wegbereiterin von Pop-Art und Konzeptkunst in Lateinamerika gilt. Lange fand ihr Schaffen wenig Beachtung, heute ist das allerdings anders.
04.08.2022, 15:23
Lesedauer: 4 Min
Zur Merkliste
Kritik verpackt in bunte Farben
Von Alexandra Knief

Es gibt diesen Spruch, den Leute, die mit Kunst wenig anfangen können, gerne auspacken, wenn sie moderne Arbeiten in Museen betrachten: "Das sieht aus, als hätte es mein sechsjähriger Neffe gemalt." Im Fall der peruanischen Künstlerin Teresa Burga, deren Arbeiten ab Sonnabend, 6. August, in der Weserburg zu sehen sind, trifft das sogar zu: Burga nämlich hat wirklich Bilder gesammelt, die sie von Kindern geschenkt bekommen hat, und sie nachgemalt. Beide Werke hängen nun jeweils nebeneinander im Museum an der Wand - extra niedrig, damit auch die kleinen Museumsbesucher ihre Freude daran haben. Doch natürlich wirft Burgas Gegenüberstellung auch für die Erwachsenen Fragen auf: Wer ist hier eigentlich der Autor? Welches der beiden Bilder ist mehr wert? Welches das Original? Das des Kindes oder das der erfolgreichen Künstlerin?

Weiterlesen mit

Flexibel

8,90 € mtl.,
1. Monat kostenlos

Monatlich kündbar

Jetzt bestellen

ZUR URLAUBSZEIT

66% sparen

3 Monate für
einmalig 8,90 €

Danach jederzeit kündbar

Angebot sichern

Integer tincidunt. Cras dapibus. Vivamus elementum semper nisi. In enim justo, rhoncus ut, imperdiet a, venenatis vitae, justo. Nullam dictum felis eu pede mollis pretium.

Mehr zum Thema
Lesermeinungen

Das könnte Sie auch interessieren