Musik-Fachmesse vom 28. April bis zum 1. Mai Türkei im Mittelpunkt der Jazzahead in Bremen

Bremen. Die Fachmesse und das Festival Jazzahead erleben in der sechsten Auflage einen Boom. Mit mehr als 300 Ausstellern aus 29 Nationen kommen so viele Plattenlabels, Konzertagenturen, Jazzinitiativen und Instrumentenbauer wie noch nie vom 28. April bis 1. Mai nach Bremen.
08.03.2011, 15:17
Lesedauer: 1 Min
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Von Peter Groth

Bremen. Die Fachmesse und das Festival Jazzahead erleben in der mittlerweile sechsten Auflage einen Boom. Mit mehr als 300 Ausstellern aus 29 Nationen reisen so viele Plattenlabels, Konzertagenturen, Jazzinitiativen und Instrumentenbauer wie noch nie zu der vom 28. April bis 1. Mai im Bremer Congress Centrum stattfindenden Veranstaltung an.

Für die insgesamt 65 Konzerte an den vier Messetagen hatten sich insgesamt 180 Bands aus 24 Ländern bei verschiedenen Fachjurys beworben.  Die nun ausgewählten Gruppen und Bands werden sogenannte „Showcase“-Auftritte von 30 bis 45 Minuten in verschiedenen Konzertreihen wie der "Overseas Night", der "German Night" und beim "European Jazz Meeting" absolvieren. Ziel dabei: Die aus aller Welt nach Bremen anreisenden Konzertveranstalter, Agenturen und Festivalleiter sollen sich für die Künstler begeistern und sie für Tourneen und Konzerte buchen.

Die bei früheren Jazzahead-Festivals üblichen großen Abendkonzerte mit Jazzstars aus aller Welt werden hingegen nicht mehr angeboten. Einzige Ausnahme: Ein Abend mit dem türkischen Superstar Sezen Aksu am 29. April in der Glocke. Die Pop- und Jazzsängerin hat in ihrem Heimatland und in ganz Europa mehrere Millionen Alben verkauft. Sie kommt mit einer völlig neuen Band um den Pianisten Fahir Atakoglu. Sezen Aksu ist gleichzeitig prominenteste Repräsentantin der Türkei, die in diesem Jahr mit zahlreichen anreisenden Jazzgruppen erstes Partnerland der Jazzahead ist.

Medizinisches Fachsymposium über Musik und Gesundheit

Die Wahl eines Partnerlandes bleibt nicht die einzige Neuerung der zwar öffentlichen, aber vor allem auch an ein Fachpublikum gerichteten Messe. Erstmalig wird sich das Festival in die Stadt Bremen ausweiten und am 29. April in 14 Clubs eine lange Jazznacht anbieten. Im Rahmen der Jazzahead wird es zudem wieder ein medizinisches Fachsymposium über Musik und Gesundheit sowie ein spezielles Programm für Kinder geben.

Zum sechsten Mal verleiht die Jazzahead auch einen Preis, den Skoda Award, für besondere Verdienste um die Jazzmusik. In diesem Jahr wird damit Claude Nobs ausgezeichnet, der als Gründer und Leiter des Montreux Jazz Festivals seit 45 Jahren eine herausragende Persönlichkeit in der weltweiten Musikszene ist.

Nähere Informationen finden Sie unter www.jazzahead.de

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