Lesungen im Übersee-Museum Bremen

Tätowierungen und Gotteskinder

Im September bietet das Übersee-Museum Bremen zwei Literaturveranstaltungen an: Es geht um Tätowierungen in der Literatur; außerdem ist die Autorin Nana Oforiatta Ayim zu Gast.
13.09.2021, 14:16
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Tätowierungen und Gotteskinder
Von Desiree Bertram
Tätowierungen und Gotteskinder

Bei den beiden Lesungen im Übersee-Museum Bremen gilt die 3G-Regelung: Genesene, vollständig Geimpfte und negativ Getestete können teilnehmen.

Mohssen Assanimoghaddam/dpa

Tätowierungen in der Literatur und Erzählungen aus Ghana – im September bietet das Übersee-Museum Bremen zu diesen Themen zwei Literaturveranstaltungen an. Die Lesung "Kult unter der Haut" am Donnerstag, 16. September ab 19.30 Uhr, beschäftigt sich anlässlich des Literaturfestes Niedersachsen mit der Verflechtung von Religion und Tätowierungen. Der Autor Paul-Henri Campbell liest aus Interviews, die er geführt hat und zeigt Fotografien: Für sein Buch „Tattoo & Religion. Die bunten Kathedralen des Selbst“ befragte Campbell Tätowierte und Tätowierer weltweit, mit Blick auf die Traditionen des Christentums.  Zudem wird die Schauspielerin Anna Schudt aus verschiedenen Werken lesen, in denen Tattoos eine Rolle spielen, beispielsweise aus Herman Melvilles „Moby Dick“.

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In Zusammenarbeit mit dem Festival für grenzüberschreitende Literatur, "Globale", lädt das Übersee-Museum am Sonnabend, 18. September ab 18 Uhr, zu der Lesung "Wir Gotteskinder" ein. Die Autorin Nana Oforiatta Ayim und Schauspielerin Irene Kleinschmidt aus dem Ensemble des Theaters Bremen lesen auf Deutsch und Englisch aus dem gleichnamigen Ayims Debütroman. Im Anschluss gibt es eine Gesprächsrunde mit Libuše ?erná (Leiterin des Globale-Festival), Henning Bleyl (Leiter der Heinrich-Böll-Stiftung Bremen) und Silke Seybold (Kuratorin im Übersee-Museum).

Info

Ticket-Reservierungen sind für beide Veranstaltungen per E-Mail an anmeldung@uebersee-museum.de oder telefonisch unter 0421/16038555 möglich. Zudem gilt die 3G-Regelung: Genesene, vollständig Geimpfte und negativ Getestete können teilnehmen. In den Räumlichkeiten des Museums muss eine medizinische Maske/FFP2 Maske getragen werden.

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