Kommentar zu zu fehlenden Megastars Und wer spielt noch in Bremen?

Wer heute einen international aktuellen Megastar sehen und hören will, muss nach Hamburg oder Hannover reisen. Denn in Bremen fehlt ein passendes Stadion. Ein Kommentar von Uwe Dammann zur Konzert-Situation.
09.01.2015, 00:00
Lesedauer: 1 Min
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Und wer spielt noch in Bremen?
Von Uwe Dammann

Was waren das für Zeiten: Tina Turner, die Rolling Stones, Bruce Springsteen, Metallica, Jon Bon Jovi, Michael Jackson, Bee Gees oder Herbert Grönemeyer – diese großen Namen aus dem Rock- und Popbusiness traten bis 2007 in Bremen auf und gaben vor Zehntausenden von Fans Konzerte im Weserstadion. Doch seit nunmehr acht Jahren gibt es im Stadion kein Konzert mehr.

Das ist bedauerlich, wird sich aber wohl vorerst nicht ändern. Mit dem Umbau des Weserstadions zur reinen Fußballarena ist vor allem das Stadion in Hannover für die Rock- und Popstars wegen der größeren Zuschauerzahl und der Lage deutlich attraktiver geworden. Und auch Hamburg bleibt wegen klagefreudiger Nachbarn und mangelhafter Infrastruktur bei AC/DC oder Udo Lindenberg außen vor.

Wer heute einen international aktuellen Megastar sehen und hören will, muss also nach Hannover reisen. Und wer spielt noch in Bremen? Wenn man auf die Konzertvorschau für dieses Jahr blickt, nicht mehr viele. Die ganz großen Highlights – wenn man mal vom Gastspiel von Peter Maffay absieht – sind nicht darunter.

Im Musical-Theater – immerhin – geben sich die Stars von einst, wie Roger Hodgson oder Chris de Burgh, die Klinke in die Hand. Vielleicht kriegt ein Konzertveranstalter es ja mal wieder hin, eine Megaband in das Weserstadion zu locken. Die Musikfans aus der Region hätten es allemal verdient.

uwe.dammann@weser-kurier.de

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