Zum Einatmen

Kunst-Installation in Bremerhaven zeigt schlechte Luft in Großstädten

In der Ausstellung "Pollution Pods" in Bremerhaven kann man die Gerüche und Luftqualität von Großstädten aus der ganzen Welt einatmen. Der Fokus liegt auf Orten mit eher schlechter Luftqualität.
09.11.2018, 15:25
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Kunst-Installation in Bremerhaven zeigt schlechte Luft in Großstädten

Die Kunstinstallation "Pollution Pods" in Bremerhaven

Klimahaus Bremerhaven

Vor dem Klimahaus in Bremerhaven macht seit Freitag eine besondere Kunstinstallation auf die Luftverschmutzung in internationalen Metropolen aufmerksam. In fünf miteinander verbundenen, begehbaren Kuppeln erleben Besucher die typischen Gerüche, Temperaturen und Luftfeuchtigkeiten von Städten wie São Paulo und Peking. Die Installation "Pollution Pods" von dem britischen Künstler Michael Pinsky legt dabei den Fokus auf die zum Teil sehr schlechte Luftqualität in den Orten, wie das Klimahaus mitteilte. Die Besucher sollen dabei auch ihr eigenes Handeln und die Folgen für die Umwelt in Frage stellen.

Das Kunstwerk aus Holz und biologisch abbaubaren Kunststoffmembranen ist erstmals in Deutschland zu sehen. Es wird bis zum 9. Dezember vor dem Klimahaus stehen und ist kostenfrei begehbar. Die Besucher erleben die klare Luft im norwegischen Trondheim bis hin zur smoggeschwängerten in Neu-Delhi. Die in den Kapseln verströmten Gerüche seien für die Besucher ungefährlich, betonte ein Sprecher. Sie sollen aber sinnlich verdeutlichen, wie schwierig es sei, sich in einer Stadt mit hoher Luftverschmutzung draußen zu bewegen. Zuletzt war die Installation vor dem Sitz der Weltgesundheitsorganisation WHO in Genf aufgebaut. (dpa)

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