Begegnungsstätten

LAB bekommt mehr Geld

Wie viel Geld sollen Begegnungsstätten in Bremen bekommen? Und was müssen sie dafür bieten? Das war die Frage. Die Sozialdeputation schließt sich den Antworten der Sozialsenatorin an.
01.12.2017, 15:58
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LAB bekommt mehr Geld
Von Monika Felsing
LAB bekommt mehr Geld

Die Begegnungsstätte der LAB (Lange aktiv bleiben) ist als "Zentrum plus" eingestuft worden und bekommt mehr Geld.

Roland Scheitz

Die Planung für die Finanzierung der Begegnungsstätten steht. Künftig unterscheidet die Sozialbehörde zwischen Treff, Zentrum und Zentrum plus. Die Begegnungsstätte der LAB (Lange aktiv bleiben) an der Hoppenbank ist ein Zentrum plus und soll 43 000 Euro erhalten, das sind knapp 7000 Euro mehr als bisher. Das Bürgerhaus Weserterrassen bekommt knapp 500 Euro weniger und hat künftig 33 000 Euro zur Verfügung. Die Sozialdeputation hat zugestimmt.

Außerdem zählt zum Bereich Mitte das DRK-Haus an der Wachmannstraße, das etwa auf dem gleichen Stand geblieben ist und als Zentrum ebenfalls 33 000 Euro erhält. Macht für den ganzen Bereich 109 000 Euro. Ingesamt sind für die Offene Altenhilfe in Begegnungsstätten der Stadt Bremen nach dem Haushaltsanschlag für 2018 rund 900 000 Euro vorgesehen.

Ein „Zentrum plus“ muss mindestens fünf Tage die Woche geöffnet sein, „Beratungen und zielgruppenspezifische Angebote für junge Ältere, Hochbetagte und Menschen aus unterschiedlichen Kulturen oder mit Behinderungen sowie speziell für Männer“ bieten. Ein „Zentrum“ bekommt mindestens 20 000 Euro im Jahr an Steuergeldern, in der Regel 30 000 Euro, muss mindestens drei Tage die Woche offen sein und unterschiedliche Zielgruppen bedienen. Ein „Treff“ wird im Bereich Mitte nicht gefördert. Er soll laut Senatspressemitteilung „ein Angebot bereitstellen, das den spezifischen Bedarfen in im Einzugsgebiet gerecht wird, ohne dass für die Tätigkeit genauere Vorgaben gemacht werden“.

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