Gemeinsames Konzept mit zwei Landkreisen

Land Bremen bewirbt sich als 5G-Modellregion

Das Bundesland Bremen bewirbt sich als 5G-Modellregion. Gemeinsam mit den niedersächsischen Landkreisen Cuxhaven und Osterholz wurde ein Konzept eingereicht. Es geht um eine Fördersumme von vier Millionen Euro.
28.06.2021, 14:55
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Land Bremen bewirbt sich als 5G-Modellregion
Von Mario Nagel
Land Bremen bewirbt sich als 5G-Modellregion

Das Land Bremen bewirbt sich als Modellregion für das 5G-Internet.

Patrick Pleul

Die Städte Bremen und Bremerhaven haben gemeinsam mit den Landkreisen Cuxhaven und Osterholz ein Konzept für eine 5G-Modellregion eingereicht. Das Konzept trägt den Namen "A27 Bremen-Niedersachsen" und wurde im Rahmen des 5G-Innovationsprogramms des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) erstellt.

Ein Ziel des Projektes sei eine Produktivitätssteigerung durch den Einsatz von 5G-Technologien, heißt es dazu in einer Mitteilung des Wirtschaftsressorts. Ressourcen sollten damit noch effizienter genutzt werden, um schädliche Emissionen zu reduzieren – im Sinne einer "Green Economy". Zum Einsatz kommen soll die 5G-Technologie demnach in Industrie und Produktion, Hafenbetrieb und Logistik sowie in den Bereichen maritime Sicherheit, Smart City und Landwirtschaft.

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„5G-Technologien und darauf aufbauende Anwendungen können in den kommenden Jahren kontinuierlich neue Entwicklungs- und Produktionsprozesse in allen Wirtschaftsbereichen gestalten. Deshalb ist es wichtig, dass wir uns als Land Bremen mit unseren Fähigkeiten und unserer Kompetenz an der Gestaltung dieser Technologie aktiv beteiligen“, teilt Wirtschaftssenatorin Kristina Vogt mit.

Die Modellregion soll sich vom Bremer Kreuz bis an die Küste Cuxhavens entlang des Verlaufs der Autobahn 27 erstrecken. Es sollen hier für die Region relevante Anwendungen der Mobilfunkgeneration frühzeitig getestet werden. „Das Gebiet zeichnet sich insbesondere durch den Übergang von städtischen zu sehr ländlich geprägten Regionen aus“, heißt es auf der Seite des Bundesministeriums für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI) zum Projekt.

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Der Kooperationsverbund war vom (BMVI) aufgefordert worden, einen Vollantrag für das Vorhaben zu stellen. Ziel ist es, bei einer Bewilligung noch in diesem Jahr mit der Umsetzung zu beginnen. Das Kooperationsprojekt würde eine Gesamtfördersumme von rund 4 Millionen Euro bei einer Laufzeit von 36 Monaten beinhalten. 

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