Neugeborene leben im Schnitt länger

Lebenserwartung in Bremen und Niedersachsen gestiegen

In Bremen und Niedersachsen ist die Lebenserwartung von Neugeborenen seit den letzten Erhebungen leicht gestiegen. Allerdings: Im Ranking liegen die Länder unter dem bundesweiten Durchschnitt.
29.09.2020, 14:23
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Von dpa
Lebenserwartung in Bremen und Niedersachsen gestiegen

Die Lebenserwartung von Neugeborenen in Bremen ist gestiegen.

Fabian Strauch

Die durchschnittliche Lebenserwartung in Niedersachsen und Bremen ist weiter gestiegen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes, die am Dienstag veröffentlicht wurden, haben neugeborene Mädchen in Niedersachsen eine Lebenserwartung von 83,0 Jahren. Bei Jungen sind es 78,2 Jahre. In Bremen beträgt die durchschnittliche Lebenserwartung für Mädchen 82,8 Jahre, für Jungen 77,3 Jahre.

Die Sterbetafel aus den Jahren 2015/17 verzeichnete für Niedersachsen noch eine durchschnittliche Lebenserwartung bei Mädchen von 82,8 Jahren und bei Jungen von 78,0 Jahren. In Bremen lag vor drei Jahren die durchschnittliche Lebenserwartung von Mädchen bei 82,6 Jahren und von Jungen bei 77,2 Jahren.

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Im Ländervergleich haben nach den aktuellen Sterbetafeln Mädchen in Baden-Württemberg mit 84,2 Jahren sowie dort geborene Jungen mit 79,8 Jahren die höchste Lebenserwartung bei der Geburt. Am niedrigsten sind die Werte für Mädchen im Saarland mit 82,2 Jahren sowie Jungen in Sachsen-Anhalt mit 76,4 Jahren. Die Differenz in der Lebenserwartung zwischen den Geschlechtern ist mit 6,3 Jahren in Mecklenburg-Vorpommern am größten und in Hessen mit 4,3 Jahren am geringsten.

Bundesweit beträgt die durchschnittliche Lebenserwartung für neugeborene Mädchen aktuell 83,4 Jahre und für neugeborene Jungen 78,6 Jahre.

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