Vegesack Leinen los für das „Schulschiff Deutschland“

Vegesack (mol). Beim ersten Mal war das Dock nicht frei, beim zweiten Anlauf hat das Wetter der Mannschaft einen Strich durch die Rechnung gemacht, am Donnerstag hat es endlich geklappt: Das „Schulschiff Deutschland“ ist binnen vier Stunden nach Bremerhaven geschleppt worden.
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Von Imke Molkewehrum

Beim ersten Mal war das Dock nicht frei, beim zweiten Anlauf hat das Wetter der Mannschaft einen Strich durch die Rechnung gemacht, am Donnerstag hat es endlich geklappt: Das „Schulschiff Deutschland“ ist binnen vier Stunden nach Bremerhaven geschleppt worden.

Das Ablege-Manöver gestaltete sich selbst an diesem windstillen Tag kompliziert. Der hintere Schlepper „Grohn“ lief auf Grund und konnte das Schulschiff nicht mehr stabilisieren. Der Segler trieb deshalb gegen den Steuerbord-Dalben, an dem sich der Brassbaum verhakte. Dabei geriet das gesamte Tauwerk unter Spannung. Eine Schrecksekunde für die 17-köpfige ehrenamtliche Crew. Im Laufschritt kam Schiffsingenieur Ingo Müller-Fellmet kurz darauf von achtern zurück. „Das war kein dolles Manöver“, schimpfte er, „aber zum Glück ist nur ein bisschen Farbe ab“. Für die Schlepper sei das Manöver allerdings auch „eine echte Herausforderung“ gewesen.

Die weitere Fahrt verlief ohne besondere Vorkommnisse. Strom und Heizung lieferte ein eigens an Bord gehievter Generator. In der Kapitänssuite saßen Crewmitglieder und guckten das Video von einem gemeinsamen Segeltörn. Andere winkten den Schaulustigen am Ufer zu. Mit fünf bis acht Knoten, also etwa zehn bis 15 Stundenkilometern, fuhrt der Dreimaster derweil weserabwärts. Heute wird das Schulschiff von der Seebäderkaje in Bremerhaven durch die Fischereihafenschleuse zur Werft geschleppt.

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