Leuchttürme an der Unterweser erstrahlen in neuem Glanz

Lemwerder·Elsfleth (bak). Das Unterfeuer Lemwerder wird derzeit neu beschichtet. Schon in wenigen Tagen soll der in Höhe des Ritzenbütteler Sandes stehende Leuchtturm in satten Farben erstrahlen. Die neue Leuchtkraft wird den Kapitänen auf der Unterweser während des Tages als Orientierung dienen, blickt Sven Wennekamp, der zuständige Mitarbeiter beim Wasser- und Schifffahrtsamt Bremen, Außenbezirk Farge, voraus. Das elektrische Feuer dient der Schifffahrt nur als Nachtsignal. Bis Mitte August soll das Unterfeuer neu beschichtet werden, damit es nicht rostet. Eingerüstet wird der leuchtende Riese dafür nicht. Die Arbeiten können von einem Steiger aus erledigt werden.
31.07.2012, 05:00
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Leuchttürme an der Unterweser erstrahlen in neuem Glanz

Die Vorbereitungen laufen. In den kommenden beiden Wochen soll der Leuchtturm einen neuen Anstrich bekommen.

Wenke

Lemwerder·Elsfleth (bak). Das Unterfeuer Lemwerder wird derzeit neu beschichtet. Schon in wenigen Tagen soll der in Höhe des Ritzenbütteler Sandes stehende Leuchtturm in satten Farben erstrahlen. Die neue Leuchtkraft wird den Kapitänen auf der Unterweser während des Tages als Orientierung dienen, blickt Sven Wennekamp, der zuständige Mitarbeiter beim Wasser- und Schifffahrtsamt Bremen, Außenbezirk Farge, voraus. Das elektrische Feuer dient der Schifffahrt nur als Nachtsignal. Bis Mitte August soll das Unterfeuer neu beschichtet werden, damit es nicht rostet. Eingerüstet wird der leuchtende Riese dafür nicht. Die Arbeiten können von einem Steiger aus erledigt werden.

Vor einigen Wochen hatte das Wasser- und Schifffahrtsamt (WSA) Bremen zum ersten Mal in seiner Geschichte ein Leuchtfeuer von seinem Standort abmontiert, um es zu sanieren. Seit 123 Jahren steht das Unterfeuer "Hohenzollern" gleich hinter der Berner Gemeindegrenze am Elsflether Sand. Die Gründung des denkmalgeschützten Leuchtturms war mit den Jahren so marode geworden, dass sie erneuert werden musste. Daher wurde der Turm gleich mit saniert. Die Bremerhavener Firma Heise Schiffsreparatur und Industrie Service trug die Farbe des Turms mit Sandstrahl ab. "Dann konnten wir sehen, wo überall Restaurierungsbedarf war", erläutert Rüdiger Oltmanns, der beim WSA zuständig für Bau und Unterhaltung der Bauwerke ist. Das Wichtigste seien jedoch die drei neuen Gründungspfähle und der Anlegungspfahl gewesen, teilte Oltmanns mit. Ende vergangener Woche stellte ein Kran das Seezeichen wieder auf. Bis es wieder leuchtet, werde es aber noch einige Zeit dauern, sagt Oltmanns. "Jetzt müssen noch Kabel verlegt und die LED-Technik eingebaut werden."

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